Jahresempfang in der Erlöserkirche


„Gott nahe zu sein, ist mein Glück"

Text © Marion Strotmann – Fotos: © Frau Daubner

Dieser Vers der Jahreslosung 2014 stand über dem traditionellen Jahresempfang für Hauptamtliche und Ehrenamtliche des Bezirks Bösperde. Pfarrer Daubner hatte zum nunmehr 15. Empfang in die Erlöserkirche eingeladen, um allen Aktiven für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr seinen Dank auszusprechen.

Jahresempfang

Musikalisch unterstützt vom Bläserkreis Paul Gerhardt, feierte der Bezirk einen festlichen Gottesdienst, der thematisch die Jahreslosung aufnahm. Ein Vers aus Psalm 73; nicht etwa in der Lutherübersetzung veröffentlicht, sondern in der leichter verständlichen Einheitsübersetzung. Schon ein kleiner Hinweis auf den Weg, auf dem die Kirche im 21.Jahrhundert unterwegs ist?

Nach einem Sektempfang im Anschluss an den Gottesdienst, stimmten die etwa 60 Gäste ein spontanes Geburtstagsständchen für Küsterin Irma Kling an, die einmal mehr für die ansprechende Dekoration des Gemeinderaumes gesorgt hatte.

Pfarrer Daubner erinnerte in seinem Jahresrückblick an die Themen, die die evangelische Kirche in Deutschland (EKD) im vergangenen Jahr geprägt haben; und somit an das, was jeder Einzelne und die Gemeinde als Teil der EKD lebt und erlebt.

Dabei hat besonders das von der EKD herausgegebene Papier zum Thema „Familien heute" zu einer intensiven Debatte in der EKD, aber auch in der Landeskirche von Westfalen (EkvW) geführt. „Familie ist da, wo Menschen dauerhaft und generationsübergreifend persönlich füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen" – diese Hauptvorlage sorgte auch bei der Landessynode für Diskussionsstoff.

„Wie reagiert Kirche und Gemeinde auf die Erwartungen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?" wurde im vergangenen Jahr gefragt. Ein Indiz für die Antwort auf diese Frage ist vielleicht die Behandlung des großen Themas „Familien heute".

Jahresempfang Beim gemeinsames Mittagessen war die Vorfreude auf die Neugestaltung der Erlöserkirche Inhalt vieler Gespräche unter den Gästen . Die Bauarbeiten für den Anbau laufen bereits seit einigen Wochen; ein Anbau, der ganz unter dem Vorzeichen „Barrierefreier Kirchenkreis - Inklusion" des Kirchenkreises Iserlohn steht.

Pfarrer Daubner informierte die Gemeindeglieder zu diesem aktuellen Thema des Bezirks: "Wir wollen, durch unser behindertengerechte Bauen, Menschen den Zugang ermöglichen, die bisher nicht zu uns kommen konnten. Ebenso jenen Gemeindegliedern, die bei uns alt geworden sind, Mut machen, zu bleiben und sich wohl zu fühlen; und nicht zuletzt Menschen den Zugang erleichtern, denen die Kirche fremd geworden ist.

So gesehen, sind wir noch lange nicht am Ende, sondern mittendrin in unserem Tun. Möge es auch im neuen Jahr ein Tun unter dem Segen Gottes und mit der Kraft der Jahreslosung sein: „Gott nahe zu sein, ist mein Glück."


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