Kirchenmusik in der Ev. Kirchengemeinde Menden - Archiv

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Mitten unter uns – weihnachtliche Gesänge von Huub Oosterhuis

„Mitten unter uns" ist der Titel des Konzertes, das die Evangelische Kantorei Menden am Donnerstag, 27. Dezember 2012, in der Heilig-Geist-Kirche singt. Weihnachtliche Lieder und Gesänge des niederländischen Theologen Huub Oosterhuis erklingen, vorgetragen von der Kantorei unter der Leitung von Helmut Brandt und Cordula Goller-Kickermann, begleitet von Daria Burlak am Klavier. Auch die singende Gemeinde ist beteiligt.
Oosterhuis als Dichter suchte und fand eine ganz eigene Poesie, um den Menschen das Wunder von Weihnachten zu erzählen. Und die Komponisten, die diese Texte vertonten, fanden dazu wunderbare Melodien und Begleitungen, die diesen Texten auf den Leib geschneidert sind. Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


Probenarbeit der Kantorei ab September

Am 17. Juni 2012 erklangen in einem festlichen Konzert unserer Kantorei Kantaten von Joh. Seb. Bach und G. F. Händel. Viele Menschen besuchten dieses Konzert und genossen die schöne Musik und die Botschaft des christlichen Glaubens.

Ab September nimmt die Kantorei wieder ihre Probenarbeit auf, diesmal mit einem Schwerpunkt auf Liedern von Huub Osterhuis. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich zu den Proben willkommen, die an jedem Donnerstag ab 20:00 Uhr im Bodelschwingh-Haus stattfinden.


Bibel-Musical Ruth im Bodelschwingh-Haus

Hallo Ruth!
Die wenigsten Leute in unserer Gemeinde kennen Dich wirklich, obwohl Du vielen schon hier und da über den Weg gelaufen bist. Deshalb werden wir Dich demnächst der Gemeinde vorstellen:

Mitglieder der Jugendchöre bei einer gemeinsamen Probe
Foto: Mitglieder der Jugendchöre bei einer gemeinsamen Probe - Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht.
Am Sonntag, 28 Oktober um 16:00 Uhr wird im Bodelschwingh-Haus das Bibel-Musical Ruth aufgeführt!

Dazu haben sich der "Jugendchor Voice for Life" und der "Jugendchor der reformierten Gemeinde Hohenlimburg" zusammengetan. Das Musical beginnt düster: Ein Trauerzug bewegt sich zu den melancholischen Klängen einer Klarinette durch die Kirche. Auf der schlicht gehaltenen Bühne angekommen, bildet sich ein Kreis um die in schwarz gehüllte Naomi. Gregorianischer Chorgesang verdeutlicht Trauer und Verzweiflung: Die Witwe hat nun auch noch ihre Söhne verloren. In einer von Männern dominierten Gesellschaft ist sie damit bedeutungslos geworden. Das Requiem endet abrupt, der kraftvolle Einsatz der Band mit Schlagzeug und E-Gitarre lässt den Raum erbeben und spiegelt musikalisch das Gefühlsleben der Witwe wieder, die in ihrer Verzweiflung mit Gott hadert: »Oh mein Gott, hast du mich denn ganz vergessen?«

Naomi kehrt zurück in ihre Geburtsstadt Bethlehem, ihre Schwiegertochter Ruth, will mit ihr kommen. Sie beweist damit große Loyalität, denn in der fremden Stadt hat sie kaum Zukunftsaussichten, dennoch: »Dein Volk ist mein Volk, dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe auch ich«, drückt Ruths tiefe Verbundenheit in einer Pop-Ballade aus. In Bethlehem angekommen, bestreitet Ruth den Lebensunterhalt für sich und Naomi: Sie liest die Ähren auf, die bei der Ernte auf dem Feld des Boas liegen bleiben. Die musikalische Untermalung ist an den Musikstil »Funk« angelegt: »Hört das denn niemals auf?«, singt der Chor beschwingt.

Ruth lernt Boas kennen . . . Ein altes Leben hinter sich lassen, anderswo neu anfangen. Mancher weiß, was das bedeutet. Auch heute ist das ein aktuelles Thema – neu beginnen nach einer Flucht, nach einer Krise, nach einer Diagnose. Gott will dazu Mut machen und geht mit. Nicht nur mit Ruth.


Herzliche Einladung zum Chorkonzert in der Heilig-Geist-Kirche zu Menden

Evangelische Kantorei singt Bach und Händel
Chorkonzert unserer Kantorei
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Die Kantate "Himmelskönig sei willkommen" von Joh. Seb. Bach und die Kantate "O kommt, laßt uns singen" von G. F. Händel erklingen in einem Konzert für Chor, Solisten und Orchester in der Mendener Heilig-Geist-Kirche.

Nach einem intensiven Probenhalbjahr, das mit großem Engagement des Chores absolviert wurde, steht nun ein hörenswertes Programm konzertanter Barockmusik vor der Aufführung. Hier findet die Begegnung "Händel meets Bach" statt, ein Zusammentreffen, das historisch leider nicht zustande kam, obwohl diese beiden großen Komponisten doch aus der gleichen Gegend stammten. Schließlich wirkte dann Händel in London und Bach in Leipzig, und es ist interessant, diese beiden Chorwerke, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden, in einem Konzert zu hören.

Ein weiterer Komponist der Barockzeit, G. Ph. Telemann, ist in diesem Konzert instrumental vertreten: Antje Heinemann, Franziska Behr (Blockflöten) und Helmut Brandt (Truhenorgel) spielen seine Triosonate C-Dur für zwei Altblockflöten und Continuo. Solistisch wirken mit: Cordula Goller-Kickermann (Sopran), Dagmar Linde (Alt), Thomas Iwe (Tenor) und Hanno Kreft (Bass). Es spielt das Kammerorchester Menden unter der Leitung von Kantor Helmut Brandt.

Das Konzert findet am 17. Juni in der Heilig-Geist-Kirche statt und beginnt um 18:00 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse und im Vorverkauf bei der Link-Pfeil Buchhandlung Daub, im Gemeindebüro und bei den Kantoreimitgliedern.


Stiftungsfest 2012 - Stiftung Kirchenmusik

Gleich zwei Chöre sangen am Sonntag, 29. Januar 2012 in der Heilig-Geist Kirche in Menden. Der gesungene Abendgottesdienst im anglikanischen Stil, auch „Choral Evensong“ genannt, war der Stiftung Kirchenmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Menden gewidmet, die an diesem Abend zu ihrem jährlichen Fest geladen hatte.

Glänzen konnte die evangelische Kantorei Menden unter Leitung von Kantor Helmut Brandt besonders mit dem Madrigalchor Fröndenberg und Organistin Daria Burlak als musikalische Gäste. Die Chormusik stammte von Banford, Mendelssohn, W. Smith und G. F. Händel, die Orgelmusik von Gabriel Pierré. Am Ende der Chorvesper stimmte die versammelte Gemeinde das bekannte Halleluja aus dem Messias an.

Doch damit war die Feier keineswegs vorbei: Weiter ging es im Gemeindehaus mit einem Sektempfang, wo die Gemeinde nach einer kleinen Stärkung über die Fortschritte der Stiftung von Pfarrer Frank Fiedler informiert wurden. Zwar fing sie klein an, doch bereits im letzten Jahr habe das Stiftungsvermögen sich verdoppelt. Zu diesem Anlass erhielt jeder Stifter eine kleine Orgelpfeife.

Durch musikalische Einlagen des „kleinen Chors“ wie „Vergammelte Speisen“ von den Prinzen wurde die Stimmung aufgelockert. Die Stiftung fördert die Kirchenmusik in der Gemeinde und sichert sie auf lange Zeit als wichtigen Bestandteil des kulturellen Lebens in Menden. Außerdem soll die Kirchenmusik besonders für Jugendliche interessanter gestaltet werden, das heißt, dass auch zukünftige Generationen in Kinderchor und Kantorei mit der Kirche groß werden sollen! Organist Helmut Brandt erklärte den Wert der Musik in der Kirche so: Luther habe mit Augustinus gesagt: „Wer singt, betet doppelt“ und dies ließe sich auch auf heute übertragen.

Schließlich begann die lang ersehnte Auslosung der Tombola, wozu Pfarrerin Dorothea Goudefroy zwei Glücksfeen wählte: Hannah, die die Lose zog, und Rebecca, die anschließend die glücklichen Gewinner verkündete. Für fünf Euro pro Stück waren in den Wochen vor dem Fest bereits etwa 100 Lose, die der Stiftung zu Gute kommen, verkauft worden. Weitere 60 gingen noch am Abend unter dem Motto: „Jedes fünfte Los gewinnt“ weg. Bei der Tombola handelte es sich keineswegs um eine gewöhnliche, bei der man Stofftiere, Kugelschreiber oder Butterbrotdosen erhält, stattdessen waren die Preise größtenteils musikalischer Art: drei Liedwünsche für die kommenden Gottesdienste in der Heilig-Geist-Kirche, CDs und unter anderem eine Eintrittskarte für das nächste Chorkonzert. Das eigentlich Interessante aber stellten die „Spezialpreise“ dar: eine Orgelstunde mit Helmut Brandt, ein kleines Gesangsständchen, eines auf der Blockflöte, auf der Mundharmonika, von einem Saxophon- und Klarinettenquartett, Kaffeehausmusik und etliches mehr. Durch die Tombola und die Kollekte kamen fast 1500 Euro zusammen.

Das Ehepaar Krause gewann gleich zweimal. „Wir hatten so fünf oder sechs Lose gekauft und da wir ja auch musikalisch geprägt sind, freuen uns wirklich, dass wir gleich doppelt Glück hatten!“ so Karl-Heinz Krause. Auch seine Ehefrau Angelika Krause, die bereits seit 20 Jahren Presbyterin ist, zeigte sich zufrieden: „Wir werden die Gelegenheit wahrscheinlich an unseren Geburtstagen nutzen!“ erzählt sie lachend.


Die Bonhoeffer-CD ist da!

Evangelische Kantorei Menden mit Ersteinspielung des "Bonhoeffer-Liedoratoriums"
von Matthias Nagel

Vor einigen Jahren schrieb der Komponist Matthias Nagel das "Bonhoeffer-Lied-Oratorium". Es beschreibt an Hand musikalischer Stationen das Leben Dietrich Bonhoeffers, seine Theologie, seinen Widerstand und seine Ermordung durch die NS-Diktatur. Link-Pfeil weiterlesen


Jahr der Kirchenmusik

66plus1

Im Jahr der Kirchenmusik erwartet Sie vom 1. Januar bis 31. Dezember jeden Tag ein Konzert, von A wie Augsburg bis Z wie Zittau. Die EKD-weite Stafette Link-Pfeil 366+1 Kirche klingt 2012 machte am 11. April Station in der Obersten Stadtkirche Iserlohn. Mit einem österlich festlichen Konzert mit dem Posaunenchorquartett Quattromboni und KMD Ute Springer an der Orgel setzten wir einen der konzertanten Punkte auf den Linien quer durch die Deutschlandkarte.

Es erklangen Werke von Bach, Bruckner, Gabrieli, Springer und Händels Halleluja! Unter den 4 Posaunisten war auch unser Landesposaunenwart Ulrich Dieckmann. Die Chronik in Form einer gewichtigen Kladde, die quer durch die Republik reist, erreichte uns am Konzerttag und wurde von BM Dr. Ahrens, dem Assessor Pfarrer Stuberg und Kantor Helmut Brandt entgegen genommen.

Ein besonderes Konzert, das den Gedanken einer Gemeinschaft über Gemeinden, Kirchenkreise und Landeskirchen hinweg unterstrich, dabei die Kirchenmusik in ihrer Bedeutung für Kirche und Glaube, für Reformation und Verkündigung bestärkte.

Mehr zum Gedanken und zum Kurs von 366+1 unter Link-Pfeil ekd-366plus1.de


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