Evangelische Kirchengemeinde Menden - Aktuelles

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Drei Monate Israel

Am Donnerstagabend, dem 20. Juli, sind Sie ab 20.00 Uhr herzlich in das Ludwig-Steil-Haus eingeladen. Mit Fotos erzählt Pfarrer Fiedler von seinem Aufenthalt in Israel.


Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnadene Konfirmation in der Erlöserkirche


Zu einem besonderen Gottesdienst kamen am vergangenen Sonntag etliche ehemalige Konfirmanden der Kirchengemeinde Menden in der besonders schön geschmückten Erlöserkirche in Bösperde zusammen, um ihr Konfirmationsjubiläum festlich zu begehen. 50, 60, 65 und 70 Jahre sind bei den entsprechenden Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden seit ihrer Konfirmation vergangen. Grund genug, gemeinsam einen festlichen Gottesdienst, musikalisch bestens begleitet vom Bläserkreis Paul-Gerhardt, zu feiern und sich von Pfarrer Daubner segnen zu lassen. Beim gemeinsamen Mittagessen und gemütlichen Miteinander im Anschluss an den Gottesdienst wurden alte Erinnerungen und auch die ein oder andere Adresse ausgetauscht. Das Foto entstand auf den Altarstufen der Erlöserkirche. Foto: Martina Dinslage


Änderung der Gottesdienstzeiten

Die Reduzierung der Zahl der Pfarrstellen in der Kirchengemeinde Menden hat Veränderungen der Gottesdienstzeiten an zwei Orten zur Folge. Ab 16.7.2017 beginnt deshalb der Sonntagsgottesdienst in Bösperde (Erlöserkirche) um 9:30 Uhr und  auf Platte Heide (Paul-Gerhardt-Haus) um 11:00 Uhr. So hat das Presbyterium in seiner Sitzung am 22.3.2017 einstimmig beschlossen.
Sonntag für Sonntag sind in unserer Kirchengemeinde 4 Gottesdienststätten zu versorgen. Das Ludwig-Steil-Haus und die Heilig-Geist-Kirche bilden seit vielen Jahren schon ein eingespieltes Doppel und werden in der Regel von ein und derselben Person versorgt.
Solches war auch grundsätzlich schon immer wünschenswert für die Erlöserkirche und das Paul-Gerhardt-Haus. Solange wir aber 4 Pfarrstellen hatten, konnten wir uns den „Luxus leisten“, die Zeiten nicht anzupassen. Jetzt aber sieht die Situation anders aus.
In Zeiten, wo immer wieder einmal ein Kollege/eine Kollegin in Urlaub, auf Fortbildung oder krank oder anderweitig verhindert ist, muss es möglich sein, dass die anderen Kollegen die Gottesdienste gewährleisten können.
Alleine und gemeinsam haben die Presbyter/innen in Bösperde und Platte Heide beraten, wie die Pfarrstelleninhaber/in eingesetzt werden sollen. In der Presbyteriumssitzung am 22.3. wurde dann wie oben angegeben der  gemeinsame, einstimmige Beschluss gefasst.
Dieser Beschluss wird nicht bei allen Beteiligten in Bösperde und Platte Heide Freude auslösen. Bei manchen macht dieser Beschluss es erst einmal kompliziert am Sonntagmorgen. Vielleicht entdecken aber manche auch die Chance, den Sonntag noch einmal ganz neu in den Blick zu nehmen. Bei manchen löst er aber auch Trauer aus, weil es gilt, Abschied zu nehmen von liebgewordenen Gewohnheiten und vielleicht auch von vertrauten Menschen oder auch von einer Gottesdienststätte.
Das wird nicht leicht. Wir Gemeindeglieder müssen einander helfen. Wir können es schaffen, wenn wir den neuen Rahmenbedingungen eine faire Chance geben. Als Verantwortliche wollen wir Raum geben für alle Reaktionen. Wir wollen versuchen, Wege zur Überwindung der Trauer zu finden und für die Freude eine Türe aufzumachen.
Denn dass Gott bei allen Menschen ankommen will, (auch bei den Sonntagmorgen-FrühaufsteherInnen oder den Sonntagmorgen-LangschläferInnen ….) hat sich nicht geändert. Vielleicht kommen uns in der Zeit der Erprobung noch  andere Ideen, wie wir dieser Aufgabe besser gerecht werden können.    


Ein Vierteljahrhundert auf der Orgelbank
Kantor Helmut Brandt feiert sein 25. Dienstjubiläum in Menden


„Das war schon sehr schön“, ist ein typischer Satz von Kantor Helmut Brandt, den jede Kantoreisängerin und jeder Orgelschüler schon oft gehört haben. Helmut Brandt schimpft nicht über schräge Töne und falschen Rhythmus, sondern er lockt unverdrossen noch bessere Musik aus jedem heraus. Das Ergebnis gibt ihm Recht. 

Seit sage und schreibe 25 Jahren leitet Helmut Brandt die musikalischen Geschicke unserer Gemeinde. Als hauptamtlicher Kantor mit ganzer Stelle hat er da eine ganze Menge zu tun: Orgeldienst in den Gottesdiensten, Chorleitung bei der Kantorei und dem Jugendchor Voice for Life, Ausbildung von NachwuchsorganistInnen, Vorbereitung und Durchführung von Konzerten, musikalische Früherziehung in unseren drei Kindertageseinrichtungen und nicht zuletzt auch die Erstellung von Plakaten und Handzetteln und Konzertprogrammen und...

Viele Menschen in Menden hat Kantor Brandt zum Singen und Musizieren angeregt und dabei immer den Wunsch gehabt, durch die Musik den christlichen Glauben zum Klingen zu bringen. Das spürt man an seiner Orgelbegleitung im Gottesdienst und auch bei der Auswahl der Konzertliteratur. Für diese Verkündigung ist unsere Gemeinde ihm dankbar. 
Seine Liebhaberei gilt der anglikanischen Musik; sie prägt die Choral Evensongs, aus England stammende musikalische Abendgebete, verlockt ihn zur Choralbegleitung am Harmonium und zu manch englischsprachigem Stück in Kantorei und Jugendchor. Und sie ist Ausdruck der ökumenischen Weite, die zu guter Zusammenarbeit mit der katholischen Gemeinde führt. 

Die lange, kontinuierliche Arbeit als Kirchenmusiker in unserer Gemeinde trägt Früchte: Längst sind die Kinderchormitglieder von einst gut geschulte Kantoreimitglieder oder studie- ren gar Gesang. KonfirmandInnen schmettern beim Gemeindefest die alten Kindergartenlie- der vom Gummibär oder Quack dem Frosch, die sie beim „Musik-Mann“ gelernt haben. Sonntags sitzen auf der Orgelbank auch OrganistInnen, die Helmut Brandt ausgebildet hat. Und auch das Orchester der Heilig-Geist- Kirche und der Ev. Bläserkreis Paul-Gerhardt profitieren vom guten, musikalischen Klima, das er nachhaltig fördert. Nicht zuletzt durch die Initiierung der Stiftung Kirchenmusik trägt Helmut Brandt dazu bei, dass auch in Zukunft die musikalische Arbeit in unserer Gemeinde auf sicheren Füßen steht. 

Danke und Gottes Segen für die weitere musikalische Arbeit!

Dorothea Goudefroy


Liebe Gemeinde,


am 17.02.2017 war für mich ein ganz besonderer Tag. Meine Abschlusspräsentation der dreijährigen, berufsbegleitenden diakonisch-theologischen Weiterbildung im Wittener Mutterhaus. Gemeinsam mit drei weiteren GemeindeSchwestern aus anderen Gemeinden planten wir unser Kolloquium unter dem Motto: "Mosaik des Lebens – Vielfalt der Gemeinden." Das Thema meines Vortrages sowie der Kolloquiumsarbeit war: "Mit Familien neu anfangen." Hierbei hatte ich die Möglichkeit, ausführlich über die Arbeit in unserer Gemeinde mit den jungen Familien zu berichten. Ich bedanke mich recht herzlich für das vom Presbyterium entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, auch in Zukunft als GemeindeSchwester in Menden tätig sein zu dürfen.

Es grüßt Sie herzlich

Sandra Albert
GemeindeSchwester


Evangelische Kollekte für Vincenz-Kirchturm

Westfalenpost, 26. November 2016

Dank an Kirchen für Flüchtlingshilfe


500 Jahre Reformation
Wir feiern ein Christusfest


Die Evangelische Kirche freut sich anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 auf ein Christusfest. Lassen Sie uns miteinander neu entdecken, welche Bedeutung die frohe Botschaft hat: für den einzelnen, für unsere Gottesdienste und für unsere Gesellschaft!

Wir freuen uns, dass wir dieses Reformationsjubiläum im ökumenischen Geist begehen. Wir sind dankbar für die vertrauensvolle ökumenische Zusammenarbeit in unserer Stadt.

Wir suchen durch unser gemeinsames Reden und Handeln einen Weg, der unserer Sehnsucht nach Gemeinschaft zwischen den Konfessionen entspricht.

Je mehr wir dabei Jesus Christus in unser Leben hineinnehmen, um das Kommen des Heiligen Geistes bitten und auf die Zuwendung des Vaters vertrauen, um so mehr wird uns dies zur sichtbaren Einheit zusammenführen.

Wir freuen uns auf viele gemeinsame Begegnungen in unserer Stadt Menden!

 

pdf Ökumenische Aktivitäten im Jahr 2017 (PDF-Datei, ca. 460 KB)

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter der Rubrik "Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum"
auf der Homepage unseres Kirchenkreises www.kirche-iserlohn.de


Mit neuen Kräften dazu in neuen Räumen
Gemütlich und heimelig präsentiert sich der evangelische Kindergarten


Das Team des Evangelischen Kindergartens
Menden-Bösperde mit Presbyter Dieter Becker
und Pfarrer Hans D. Daubner



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Die neuen Räumlichkeiten für die Betreuung
der jüngsten Kinder in der Ev. Kita in Bösperde
Ein quirliges Bällebad darf natürlich nicht fehlen, ein himmelblaues Schmusenilpferd ebenso wenig, und so fläzt sich das Hippo schläfrig in die weiße Hängematte. Und ebenso möchte sich auch der Besucher wohlig seufzend spontan in die plüschigen Kissen fläzen und einfach abhängen und die Umgebung genießen. Enorme Gemütlichkeit und Heimligkeit strahlen sie aus, die lichten neuen Räume für die U3-Betreuung des Evangelischen Kindergartens Menden-Bösperde; genau genommen ist es eine U2-Betreuung für die ganz Kleinsten, berichtet Leiterin Sandra General-Koester aufgeräumt. "Die jüngsten Kinder dieser neuen Gruppe sind noch nicht mal ein Jahr alt." 9 zarte Monate zählt der kleinste der 10 Knirpse, zwei Jahre alt ist das Älteste. Da tut der Wickelraum nicht nur pro forma gute Dienste.

Mit einer beschwingten Eröffnungsfeier präsentierten Kindergartenteam und Presbyterium am Nachmittag des 16. September die neuen Räumlichkeiten im Stadtteil Bösperde für die Betreuung jüngster Kinder, die buchstäblich noch in den Windeln liegen und für die qualifizierte Betreuungsplätze rar gesät sind. Das weiß auch das Presbyterium, für das Dieter Becker bei der Eröffnung einen kurzen Rückblick auf die Genese der neuen U3-Gruppe gab.

Von der ersten Anfrage der Stadt Menden bis zu jenem Dezembertag, an dem die Bagger anrollten, verstrichen viele Monate. Man plante, überlegte, begutachtete Entwürfe, steckte den finanziellen Rahmen für das Projekt ab. Namentlich dankte Dieter Becker dem Architekturbüro Vedder und Berndes für seine qualifizierte und stets verlässliche Begleitung der Bauarbeiten, ein dickes Dankeschön nahm ebenso Baukirchmeister Reinhold Beckmann in Empfang: "Unser wichtigster Mann", lobt Dieter Becker, unablässig um das Gelingen dieses ehrgeizigen Projekts bemüht.

Am Eröffnungsnachmittag blickten alle mit rechtschaffenem Stolz auf das überzeugende Ergebnis. "Wir stärken so nachhaltig den Kindergarten Bösperde und das Familienzentrum Bösperde - Halingen", strich Dieter Becker die Hoffnung heraus, die auf der neuen U3-Gruppe liegen.

Und nicht zuletzt und ganz wichtig, betonte Sandra General-Koester: Für die Betreuung dieser zehn Winzlinge noch weit unter 3 Jahren wurden vier Fachkräfte neu eingestellt. Fürs angeregte Miteinander-ins-Gespräch-Kommen am Eröffnungsnachmittag empfahl die Kiga-Leiterin lächelnd dezente Blicke aufs Revers: "Die in dem Bereich arbeiten, haben heute alle so ein Schildchen...!"

 

Quelle: "Unsere Kirche" (UK), 09.10.2016
Text und Foto: Silvia Rinke



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