Evangelische Kirchengemeinde Menden - Aktuelles

Aktuelles | Gottesdienste | Wochenveranstaltungen |


Orgelkonzert in die Heilig-Geist-Kirche


Am Sonntag, 24. März, laden wir zu einem Orgelkonzert in die Heilig-Geist-Kirche ein.

Kantorin Clara Ernst aus Schwerte wird Orgelmusik zur Passionszeit spielen, von Johannn Sebastian Bach, Johannes Brahms und anderen Komponisten.

Das Orgelkonzert beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gemeindebüro und Friedhofsverwaltung geschlossen

Das Gemeindebüro und das Büro der Friedhofsverwaltung unserer Kirchengemeinde sind am 25. und am 26. März 2019 wegen einer Mitarbeiterfortbildung geschlossen.


Besetzung der 2. Pfarrstelle

Das Presbyterium der Kirchengemeinde hat Pfarrer Mario Huhn im Wahlgottesdienst am 13. März 2019 zum Pfarrer für die 2. Pfarrstelle gewählt. Bis zum 1. April läuft noch die Einspruchsfrist; geplanter Dienstbeginn von Pfarrer Huhn ist im Sommer 2019.


Ferienchor mit Kantor Brandt

„Erwartungsvolle Stille, Dunkelheit, ein erstes Licht. Worte aus uralter Zeit, ein Klang, ein Gesang um mich herum. Ich singe mit. Ich tauche ein in die Liturgie der Osternacht.“

Wer in dieser Weise die Osternacht in der Heilig-Geist-Kirche miterleben möchte, ist herzlich zum „Ferienchor“ eingeladen, den Kantor Helmut Brandt in der Karwoche anbietet.

In diesem Projektchor werden die Lieder und Gesänge für die Osternacht eingeübt. Jugendliche und Erwachsene treffen sich am Dienstag, 16. April, von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr im Bodelschwingh-Haus zum Singen.

Die Osternachtfeier beginnt dann am Samstag 20. April um 23 Uhr.

Anders, als in den vergangenen Jahren, gibt es also nur eine einzige Chorprobe für diesen Gottesdienst. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, man kann sich einfach zur Probe einfinden.


Pilgerjahr von Seidin Vásquez in Menden hat begonnen


Am 8. Februar ist Seidin Vásquez aus Lima in Peru gut in Düsseldorf gelandet. Sie wird ein Jahr lang bei uns in Menden leben, in der Kindertageseinrichtung Friedrich von Bodelschwingh arbeiten und unser Gemeindeleben mitgestalten.

Seidin wird in ihrem Pilgerjahr unsere Gemeinde kennenlernen und uns von den Geschwistern in Lima erzählen. So wird sie eine lebendige Brücke zwischen den Christen in Menden und denen in Lima sein.

Wir freuen uns sehr, dass das Pilgerjahr nach langer Planung nun begonnen hat.

Link-Pfeil Perukreis


Für unseren Ev. Kindergarten Bösperde, Bonhoefferstraße 5
suchen wir ab sofort

staatlich anerkannte Erzieher*innen
für den Ü3-Bereich

Ihre Aufgabe liegt in der ganzheitlichen Umsetzung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages unserer Einrichtung.
Ihr Arbeitsort ist Menden.


Wir wünschen uns:

  • pädagogische Fachkräfte mit Engagement, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie der Fähigkeit, selbstständig und umsichtig mit Kindern im Ü3-Bereich zu arbeiten
  • Identifikation mit den Grundsätzen und Zielen der evangelischen Kirche und ihre Orientierung an christlichen Werten, die sich im Alltag der Kindertageseinrichtung zeigt. Das beinhaltet die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche.
  • gute fachliche, soziale und kommunikative Fähigkeiten

Wir bieten:

  • ein engagiertes Team (elf pädagogische Fachkräfte)
  • Einrichtung mit Beta-Gütesiegel zertifiziert
  • Vergütung nach BAT-KF
  • Kirchliche Zusatzversorgungskasse

Bei Interesse schicken Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an folgende Adresse:

Ev. Kirchengemeinde Menden
Bodelschwinghstr. 4
58706 Menden
Tel: 0 23 73-91 54 42
oder per Mail an: Vera.Bathe@kk-ekvw.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Leitung der Einrichtung, Frau Witthaupt, Tel. 0 23 73-174 14 30.


Für unseren Ev. Kindergarten Bösperde, Bonhoefferstraße 5
suchen wir ab sofort

staatlich anerkannte Erzieher*innen
für den U3-Bereich

Ihre Aufgabe liegt in der ganzheitlichen Umsetzung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages unserer Einrichtung.
Ihr Arbeitsort ist Menden.


Wir wünschen uns:

  • pädagogische Fachkräfte mit Engagement, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie der Fähigkeit, selbstständig und umsichtig zusammen mit zwei weiteren Fachkräften mit zehn Kindern im U3-Bereich zu arbeiten
  • Identifikation mit den Grundsätzen und Zielen der evangelischen Kirche und ihre Orientierung an christlichen Werten, die sich im Alltag der Kindertageseinrichtung zeigt. Das beinhaltet die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche.
  • gute fachliche, soziale und kommunikative Fähigkeiten

Wir bieten:

  • ein engagiertes Team (elf pädagogische Fachkräfte)
  • Einrichtung mit Beta-Gütesiegel zertifiziert
  • Vergütung nach BAT-KF
  • Kirchliche Zusatzversorgungskasse

Bei Interesse schicken Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an folgende Adresse:

Ev. Kirchengemeinde Menden
Bodelschwinghstr. 4
58706 Menden
Tel: 0 23 73-91 54 42
oder per Mail an: Vera.Bathe@kk-ekvw.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Leitung der Einrichtung, Frau Witthaupt, Tel. 0 23 73-174 14 30.


Evangelische Kindertageseinrichtung Friedrich von Bodelschwingh erhält Zertifikat für ausgewogene Ernährung und gesunden Lebensstil

„Glückskinder“-Projekt mit Fest abgeschlossen

Leckeres und gesundes Essen stand im Mittelpunkt eines kleinen Festes, mit dem die Evangelische Kindertageseinrichtung Friedrich von Bodelschwingh in Menden den Abschluss des Zertifikatsprojekts „Glückskinder“ feierte. Spiel und Spaß kamen natürlich auch nicht zu kurz, denn gesunde Ernährung macht Spaß!

Katrin Nolte, Leiterin der Kita, zum Projekt: „Die Kinder haben mit großer Begeisterung mitgemacht und sich mit Liedern und Geschichten mit ausgewogener Ernährung auseinandergesetzt. Auch wir als Mitarbeitende haben Vieles dazugelernt.“

Unter der Leitung von Ernährungsberaterin Andrea Haase und mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse haben die Kinder der Tageseinrichtung über rund ein Jahr ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil kennengelernt. Die Kinder schnippelten Gemüse zu Sticks und Fingerfood, rührten Dips an, steckten Obstspieße und stellten Butter her. Mit der Haferflockenwalze stellten sie sogar ihre eigenen Haferflocken her.

Zum Projekt gehörten auch die Zubereitung eines gesunden Frühstücks für die Eltern und ein Wohlfühl-Abend.
In der Projektzeit wurden neben den Kindern auch die Erzieherinnen der Einrichtung themenbezogen geschult.

Eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung ist für die Gesundheit der Kinder sowie für ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit von hoher Bedeutung.

Zwei Mitarbeiterinnen der Kita werden als Kita-Foodmanagerinnen dafür sorgen, dass auch zukünftig auf die Gesundheit geachtet wird.

Die Evangelische Kindertageseinrichtung Friedrich von Bodelschwingh ist eine der ersten Kindertagesstätten in Menden, die das Zertifikat an diesem Tag erhalten haben.


Verabschiedung Pfarrer Bernd Lorsbach


In einem bewegenden Gottesdienst im
Paul-Gerhardt-Haus Menden (Platte Heide)
wurde Pfarrer Bernd Lorsbach (2.v.r.) am
20. Januar von seiner Gemeinde herzlich in
den Ruhestand verabschiedet.



Bei der Entpflichtung dankte Superintenden-
tin Espelöer dem von seinem Selbstver-
ständnis her „unnützen Knecht“, Pfarrer
Bernd Lorsbach, ausdrücklich: für sein
mitnichten unnützes, sondern ungeheuer
wichtiges Werk, „Sie haben überaus
freundlich und den Menschen zugewandt
alles gegeben.“


Im Pfarrer Bernd Lorsbach hält
seine Abschiedsrede.


Der Bläserkreis untermalte den
Verabschiedungs-Gottesdienst

Zwei kleine, eher wenig beachtete Verse aus dem Lukas-Evangelium bestimmten im hohen Maße Bernd Lorsbachs Selbstverständnis als scheidender Pfarrer, erinnerte Superintendentin Martina Espelöer: „Dankt er auch dem Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht. Also auch ihr; wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“ - Unnütze Knechte? Ja, unterstrich die Superintendentin an Pfarrer Lorsbach gewandt aus und übersetzte das biblische Wort in seinem Sinne: „Ich habe getan, was ich zu tun schuldig war – darin durchaus fehlbar.“ Letzteres war Lorsbach immer sehr wichtig, betonte die Superintendentin.

In einem bewegenden, anrührend gestalteten und vom Bläserkreis untermalten  Gottesdienst im Paul-Gerhardt-Haus Menden (Platte Heide) wurde Pfarrer Bernd Lorsbach am 20. Januar von seiner Gemeinde herzlich in den Ruhestand verabschiedet. Bevor ihn Superintendentin Espelöer aus seinem aktiven Dienst entpflichtete, stieg der Pensionär in spe ein vorerst letztes Mal auf „seine“ Kanzel hinauf und hielt in einer erfrischenden, leidenschaftlichen Predigt Rückschau auf mehr als drei Jahrzehnte seelsorgerische Tätigkeit, von denen er rund zehn Jahre im Kirchenkreis Iserlohn wirkte. Hier übernahm er, nach Vertretungsdiensten in der Christus-Kirchengemeinde Iserlohn, die frei gewordene Pfarrstelle in Menden auf Pla
tte Heide. Fand dort „ein neues Zuhause“, wie Martina Espelöer rückerinnerte, eine Wirkungsstätte, wo viel gelang und gut wurde, einiges aber auch misslang. „Diese Fehlbarkeit zu betonen war Ihnen immer sehr wichtig.“

Der junge Bernd Lorsbach wollte eigentlich Lehrer werden. Denn sein eigener  Konfirmandenunterricht hatte ihm überhaupt nicht gefallen. Das kann man doch besser machen, didaktisch spannender!, meinte er. Und begann mit dieser Überzeugung sein Studium in Bonn, zunächst Lehramt, doch er wechselte nach drei Semestern zur Volltheologie und blieb dabei. Er verschrieb sich einem missionarischen Leben mit dem  klaren Auftrag, Jesu Botschaft weiterzugeben, redend und vor allem lebend.

Insgesamt fünf Mal wechselte Bernd Lorsbach seine seelsorgerischen Aufgabenfelder. Unter anderem war er auch Leiter des kreiskirchlichen Jugendreferats Siegen, eine sehr bereichernde, anspruchsvolle, auch schwierige Zeit. Schwierigkeiten gab es durchaus auch in seiner Zeit auf Platte Heide, sagte Lorsbach in seiner Abschiedspredigt gerade heraus. „In der Gemeinde ist nicht immer alles glatt gelaufen. Immer wieder menschelte es, und als Erstes menschelte es bei mir.“

Aber - „... eine Erfolgsgarantie in unserem Leben haben wir nicht. Hinterherschauen können wir – und das möchte ich hier heute tun – und ich sehe ganz viel Gnade!“

Eines der einprägsamsten  und nachhaltig prägendsten Erlebnisse als Pfarrer durfte er im Konfirmandenunterricht machen, erinnerte Bernd Lorsbach: Da war jenes Mädchen, das auf die Frage, was sie sich von diesem Unterricht erwartete, in schlichtester Selbstverständlichkeit erwiderte: „Ich will etwas über Gott lernen.“

Lorsbach erinnerte an seine Überraschung ob dieser Forderung, von der er – ob ihrer  jugendlichen Direktheit – einerseits hingerissen war, die ihn zugleich aber komplett ratlos machte: „Was sollte ich ihr über Gott sagen?“ Von welchem Gott, spann Lorsbach die Frage in seiner Abschiedspredigt fort, ist eigentlich die Rede?
 
„Der Gott Moses war wie ein brennendes Feuer. Der Gott Hiobs verstellte sich bis zur Unkenntlichkeit, war unberechenbar. Und der Gott Marias war ein Schatten über einem jüdischen Mädchen... der Gott nach Auschwitz schwebte stumm über der Asche ermordeter jüdischer Menschen.“

Er wolle dieser Konfirmandin und den anderen vielen Konfirmanden heute Danke sagen: „Dafür, dass die Fragen nach Gott wegen ihnen nie zur Ruhe kamen – bei mir selbst. Es blieb Zeit meines beruflichen Lebens die Herausforderung, als Mensch über Gott zu reden.“ Denn „was hatte ich denn zu bieten? Wohl nur das, was an Überlieferung da war und was sich aus persönlicher Erfahrung hinzufügte.“

Bei der Entpflichtung dankte Superintendentin Espelöer dem von seinem Selbstverständnis her „unnützen Knecht“, Pfarrer Bernd Lorsbach, ausdrücklich: für sein mitnichten unnützes, sondern ungeheuer wichtiges Werk, „Sie haben überaus freundlich und den Menschen zugewandt alles gegeben.“ Durchaus fehlbar – aber immer mit vollem Einsatz und ganzem Herzen.

Text und Fotos: Silvia Rinke

 

 



Link-Pfeil Ältere Beiträge