Evangelische Kirchengemeinde Menden - Aktuelles

Aktuelles | Gottesdienste | Wochenveranstaltungen |


Nacht-Konzert „Recuerdos de Viaje“ mit Sabine Thielmann
Freitag, 14. August um 21.00 Uhr im Ludwig-Steil-Haus
Stelle

Nach den Sommerferien nimmt uns die Gitarristin Sabine Thielmann mit auf eine musikalische Reise durch Raum und Zeit. Mit virtuosen Gitarrenklängen werden Erinnerungen an europäische Länder und an Südamerika wach. Bei Kerzenschein können die Gedanken der Besucher*innen im „nächtlichen“ Konzert ebenfalls auf die Reise gehen. Es erklingen Kompositionen für Gitarre und Stücke, die ursprünglich für andere Instrumente komponiert wurden.

Sabine Thielmann, Schwerte, studierte Klassische Gitarre an der Folkwang-Hochschule in Essen. Sie gibt Solokonzerte, arbeitet in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen und ist Solistin bei Orchesterkonzerten. Das Nachtkonzert spielt sie auf einem Instrument des Gitarrenbauers Dieter Hopf/Taunusstein.

Das Konzert dauert ca. eine Stunde. Nach dem Konzert besteht die Gelegenheit, den Abend bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

Eintritt 5,- Euro


Das Gemeindebüro und die Friedhofsverwaltung der Kirchengemeinde
sind wieder eingeschränkt für den Publikumsverkehr geöffnet.

Vieles lässt sich auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail regeln. Für alle anderen Angelegenheiten sind Gemeindebüro und Friedhofsverwaltung zu den bekannten Öffnungszeiten wieder eingeschränkt für Besucher geöffnet.

Erforderlich sind eine vorherige telefonische Terminvereinbarung und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Außerdem wird darum gebeten, nach Möglichkeit alleine zu kommen, um so das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.

Sie erreichen das Gemeindebüro unter der Tel. - Nr. 02373 915441;
die Friedhofsverwaltung unter der Tel. - Nr. 02373 915442.



Abschied vom Ludwig-Steil-Haus
am 23. August 2020 um 9:30 Uhr

Mit Trauer und dankbarer Erinnerung nimmt die Evangelische Kirchengemeinde Menden am 23. August Abschied vom Ludwig-Steil-Haus. Anders als geplant konnten ja im Mai weder ein Gemeindefest noch der Entwidmungsgottesdienst stattfinden. Auch jetzt ist es noch nicht möglich, ein Gemeindefest durchzuführen, darum wird der Abschied etwas stiller ausfallen.

Am Sonntag, dem 23. August feiert unsere Gemeinde gemeinsam Gottesdienst im Ludwig-Steil-Haus, um zurück zu blicken, Abschied zu nehmen und die Predigtstätte zu entwidmen. Mit diesem Gottesdienst erfolgt auch die Schließung als Gemeindehaus. Den Gottesdienst gestaltet eine kleine Vorbereitungsgruppe aus dem Bezirk zusammen mit Superintendentin Martina Espelöer.

Der Abschied fällt uns schwer. Darum bitten wir Sie: kommen Sie zum Gottesdienst und tragen die Trauer mit uns gemeinsam. Als Gemeinde werden wir auch in Zukunft zusammen glauben und leben, einander stärken und trösten. Verschiedene Gegenstände aus dem Gottesdienstraum, die wir an andere kirchliche Orte weitergeben, werden uns das am 23. August sichtbar vor Augen führen.

Mit diesen Gegenständen ziehen wir nach der Predigt aus dem Ludwig-Steil-Haus aus und setzen den Gottesdienst gegen 10:45 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche fort. Dort halten wir Fürbitte und empfangen den Segen.

Anmeldungen zum Entwidmungsgottesdienst:
Bitte melden Sie sich zum Gottesdienst an, damit wir Ihnen einen Sitzplatz reservieren können! Sie können sich sonntags im Ludwig-Steil-Haus oder der Heilig-Geist-Kirche in die ausliegende Liste eintragen oder sich per Email oder Telefon im Gemeindebüro anmelden. Wir brauchen Ihren Namen, die Adresse, die Telefonnummer und die Anzahl der Personen, damit wir die Corona-Schutzverordnung einhalten können.

Am 23. August wird es auch für nicht Angemeldete noch Sitzplätze geben. Sie erleichtern uns mit einer Anmeldung aber die Planung.



Fotobuch über das Ludwig-Steil-Haus

Eine wunderbare Erinnerung an das Ludwig-Steil-Haus ist das Fotobuch, das Reinhold Hapke erstellt hat. Es vereint Bilder aus den verschiedenen Bauphasen und den Räumen des Gebäudes mit vielen Fotos von den Menschen, die das Ludwig-Steil-Haus und das Gemeindeleben im Lahrfeld geprägt haben.

Das Fotobuch können Sie gegen Barkasse vorbestellen und erhalten dann am 23. August Ihr Exemplar. Weitere Exemplare stehen zum freien Verkauf.

Bestellung: Nach den Gottesdiensten im LSH oder zu den Öffnungszeiten im Gemeindebüro gegen Barkasse. Das Fotobuch kostet 20,- €

 

 



„Wundertüte“ für Konfis

In den letzten Monaten durften wegen der Corona-Situation keine Konfirmandentreffen stattfinden. Also dachten sich die Mitglieder im Kinder- und Jugendausschuss etwas aus, nannten es „Wundertüte“, packten ihre Ideen in eine kleine Tüte und sorgten dafür, dass die aktuellen Konfirmandinnen und Konfirmanden an der Haustür überrascht wurden.
„In der Tüte ist alles drin, was man in diesen Zeiten so braucht: Nervennahrung, gute Worte und eine Möglichkeit, mit Gott in Kontakt zu kommen, der hält nämlich keinen Abstand zu uns“, das sagt Mario Huhn. Wie die vielen anderen Tüten-Verteiler freute sich auch der 35-Jährige Pfarrer, die Jungen und Mädchen mal wiederzusehen.
Genaugenommen befindet sich in der Tüte ein Teelicht, das beim Brennen einen Bibelvers zum Vorschein bringt. Dazu eine Andacht für Zuhause, leckere Süßigkeiten und ein Brief, der zu einem Fisch gefaltet ist.  
50 Tüten haben die Mitarbeitenden liebevoll zusammengestellt und im Namen der Ev. Kirchengemeinde Menden an alle Konfirmandinnen und Konfirmanden der drei Bezirke verteilt. Kein Wunder, aber eine Aktion, die ein wunderbares Lächeln auf viele Gesichter zauberte.




Der Altar steht wieder „oben“ – Umgestaltung des Altarraums im Paul-Gerhardt-Haus

„Das Wichtigste in der Kirche ist der Altar“, da ist sich Leon sicher. Wenn der 13-Jährige sonntags in den Gottesdienst geht, dann fasziniert ihn besonders der Altar: „Er symbolisiert die Anwesenheit von Gott“. Da fühlt man sich gut, findet der Konfirmand. Denn: „Hier treten wir vor Gott, der uns liebt. Hier passiert viel.“

Mit dieser Haltung ist Leon nicht allein. Vielen Besuchern erscheint der Altar als ein „anderer Ort“, der besonders hervorgehoben und dem gegenüber ein besonders Verhalten nahegelegt wird. Von vielen wird er als besonderer Ort des liturgischen Handelns gesehen. Hier wird der Gottesdienst mit dem Votum eröffnet. Von Altar aus wird der Schlusssegen gesprochen. Konfirmanden und Brautpaare werden vor dem Altar gesegnet. In der evangelischen Kirche gilt er als die Zentralstätte des Abendmahls und als der herausgehobene Ort des Gebets.

Für mich ist der „Tisch des Herrn“ (1.Korinther 10,21) das Zentrum einer Kirche. Wenn ich im Urlaub Kirchen besuche, fällt mein erster Blick in der Regel auf den Altar.  Wo der Altar fehlt oder abseits des Altarraums steht, bleibt die Raumperspektive diffus. Meine Konzentration ist beim Erfassen des Raumes erschwert.

So ging es mir auch in Menden, als ich zum ersten Mal das Paul-Gerhardt-Haus betrat. Seit Dienstbeginn ließ mich der Plan zur Umgestaltung des Altarrums nicht mehr los. Im Mai war es endlich soweit. Nach Absprache mit den Bezirkspresbytern wurde der Altar im Paul-Gerhardt- Haus in den Altarraum an die Ostwand gestellt. Der Altar steht wieder an dem Ort, wo er beim ersten Gottesdienst vor 60 Jahren stand.

Warum ist mir die Umstellung des Altars so wichtig? Ich fasse die Gründe in drei Punkten zusammen. Der erste Grund ist die Begrifflichkeit.  „Altar“ und „Altarraum“ in einer Kirche gehören zusammen, wie der Fernseher und das TV-Lowboard in unseren Wohnzimmern.

Der Zweite:  Die Architektur. Wie in vielen anderen Kirchen gibt es auch im Paul-Gehrhardt-Haus eine architektonische Erhöhung (drei Treppenstufen), die den Altar aus dem Gesamtraum heraushebt. Die besondere Ausgestaltung des Altars (Bibel, Kreuz, Kerzen, Altardecke, Antependium) kennzeichnen ihn zwischen Kanzel und Lesepult als den zentralen Ort.  Zusätzlich verleiht die Ausrichtung des Kirchengestühls auf den Altar dem gesamten Kirchenraum eine feste Struktur. Auch das imposante Kreuz aus buntem Fensterglas an der Ostwand hebt den Altar hervor. Wer in den Altarraum schaut, wer sich mit den hellen und den dunklen Seiten seines Lebens darauf einlässt, kann erahnen, welches geheimnisvolles Geschehen sich in Gottesdiensten im Kirchenraum vollzieht: Gott ist unser liebendes Gegenüber. Aus lauter Gnade wendet er sich uns in Jesus Christus zu. Er gibt uns die Hoffnung, dass unser Leben gelingt, auch wenn wir gerade eine schwierige Zeit durchmachen.

Damit kommen wir zum dritten Grund: Die „Orientierung“. Vor und nach der Predigt stelle ich mich in den Altarraum mit dem Rücken zur Gemeinde und schaue für ein kurzes Gebet zur Wand. Aber das ist eigentlich nicht ganz richtig formuliert. Genau genommen drehe ich mich nicht zur Wand, wozu sollte ich mich zum Beten auch zu einer Wand wenden? Ich drehe mich gen Osten in Richtung der aufgehenden Sonne, die durch die bunten Fenster scheint und die Herzen der Menschen erleuchtet. Der Osten ist die Gebetsrichtung der Christen von Anfang an. Die aufgehende Sonne symbolisiert den auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus und das kommende Reich Gottes. Im Vaterunser bitten wir alle darum: „Dein Reich komme!“ Im Gebet, vor dem Altar vollzogen, bringen wir auch unsere Antwort auf die von Gott empfangende Gnade. Es ist eine wunderschöne Symbolik, die unsere Gebethaltung ausdrückt. Darum ist auch im Paul-Gerhardt-Haus der Altar wieder deutlich nach Osten ausgerichtet.  

Und was ist mit dem Taufbecken? Es steht vor dem Altarraum. Durch die Taufe werden wir aufgenommen die christliche Kirche, in die „Gemeinschaft der Heiligen“ – so bekennen wir es im Glaubensbekenntnis. Heilig ist kein moralischer Begriff. Er meint nicht, dass wir Christen moralisch hochstehende Menschen sind. Heilig ist ursprünglich das, was zu Gott gehört. Wir sind heilig, weil Gott uns in der Taufe zu seinen geliebten Kindern erklärt, zu Glaubensgeschwistern macht und verspricht: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28, 20). Eine wunderbare Botschaft. Sie so dicht wie möglich an sich herankommen zu lassen, symbolisiert durch das Taufbecken in der Nähe der Gemeinde, ist heilsam für Leib, Seele und Geist.

Pfarrer Mario Huhn


Gemeindebrief Juni bis August 2020

Unser Gemeindebrief wird im Quartal "Juni bis August 2020" nicht erscheinen. Bei der derzeitigen Situation haben wir auf eine Verteilung der Briefe verzichtet. Wir wollen die Verteilerinnen und Verteiler keinesfalls gefährden.

Es ist aber möglich, aktuelle Artikel auf unserer Homepage unter der Rubrik „Gemeindebrief“ zu veröffentlichen und zu lesen. Artikel, die dort veröffentlicht werden sollen, mailen Sie bitte an das Gemeindebüro über info@kirche-in-menden.de.

Die Herbstausgabe (September bis November 2020) werden wir um einen Monat vorziehen.
Am Freitag, 26.06.2020 ist Redaktionsschluss. Offizielles Erscheinungsdatum ist dann Sonntag, der 26.07.2020.  


Gottesdienste im Ludwig-Steil-Haus wieder aufgenommen

Schließung des Hauses wegen Corona-Pandemie verschoben

Am Sonntag, 17. Mai beginnen die Gottesdienste im Ludwig-Steil-Haus wieder. Nachdem die Gottesdienste an den anderen Predigtstätten schon seit zwei Wochen gut laufen, hat die Evangelische Kirchengemeinde nun auch den Kirchraum im Lahrfeld so vorbereitet, dass das Hygiene-Schutzkonzept gut umgesetzt werden kann. Ab sofort sind Gemeindeglieder und Gäste sonntags um 9.30 Uhr wieder zum Gottesdienst eingeladen.
Eigentlich sollte das Haus im Lahrfeld am 17. Mai entwidmet werden, aber das Coronavirus hat eine Verschiebung des Abschieds nötig gemacht. So hat sogar die derzeit schwierige Situation ihr Gutes. Unter Vorbehalt ist der Gottesdienst zur Entwidmung des Hauses, das 1975 eingeweiht wurde, nun für Sonntag, den 23. August geplant.


Friedhofskapellen wieder für Trauerfeiern geöffnet

Die Evangelische Kirchengemeinde Menden teilt mit, dass ab sofort die Friedhofskapellen auf den evangelischen Friedhöfen Am Hahnenbusch und Wietholz wieder für Trauerfeiern geöffnet sind. Voraussetzung für die Öffnung war die Erstellung eines Hygiene-Schutzkonzeptes, wie es auch für die Kirchen besteht. Trauergäste werden gebeten, beim Eingang die Hände zu desinfizieren und sich in eine Liste einzutragen, die im Falle des Falles eine Nachverfolgung der Kontakte möglich macht. Außerdem besteht Maskenpflicht, der Gemeindegesang muss leider entfallen. Die üblichen Abstandsregeln sind einzuhalten, was eine Begrenzung der Teilnehmenden auf 28 Personen Am Hahnenbusch und 30 Personen am Wietholz nötig macht.
Die Evangelische Kirchengemeinde freut sich sehr, dass nun wieder Trauerfeiern für einen würdigen Abschied von den Verstorbenen möglich sind. Die Bestatter wurden entsprechend informiert.


Hilfe für Peru

Liebe Gemeindeglieder!

Aus Peru, aus unserer Partnergemeinde in Lima und auch von Pastora Hilda in Trujillo, die lange Jahre in Lima gearbeitet und unsere Partnerschaft aufgebaut hat, erreichen uns besorgniserregende Nachrichten. Das Land befindet sich seit zwei Monaten im Lockdown, die meisten Menschen können nicht arbeiten, weil alles außer dem Lebensmittel- und Gesundheitsbereich verboten ist. 
In einem Land ohne Sozialversicherung bedeutet das Null Einkommen. Inzwischen sind die Ersparnisse aufgebraucht, die volle Härte trifft wie immer die armen Leute zuerst, aber inzwischen haben auch die besser Situierten mitunter nicht mehr genügend Nahrungsmittel. 
In Lima wohnen einige der jungen Gemeindeglieder, die aus entfernten Provinzen nach Lima gezogen sind, inzwischen in der Kirche, weil sie dort keine Miete zahlen müssen. Pastora Hilda schreibt aus Trujillo, dass viele Menschen auf den Straßen versuchen irgendetwas zu verkaufen, um Geld für Lebensmittel zu bekommen. Darunter auch viele Gemeindeglieder. Die Finanzmittel der Gemeinde lassen eine Hilfe nicht zu

Vor zwei Wochen habe ich im Peru-Partnerschaftskreis um Spenden für unsere Geschwister in Lima gebeten und war beeindruckt von der Bereitschaft zu helfen. Das Geld ist schon überwiesen und hat vielen Menschen in Lima geholfen. Heute möchte ich den Aufruf erweitern: Bitte sammeln Sie Spenden oder spenden selbst für die Geschwister in Lima und in Trujillo. Gerne dürfen Sie diesen Aufruf weitergeben.

 

"Spende Coronahilfe Peru"
Evangelische Kirche Menden
DE68 4476 1312 0424 0861 00

 

Herzliche Grüße und Gott vergelt's
Dorothea Goudefroy


Warte-Schlange aus bunten Steinen im Evangelischen Kindergarten Bösperde



Die Kinder aus dem Evangelischen Kindergarten Bösperde sind sehr traurig, dass sie zurzeit die Einrichtung nicht besuchen dürfen und ihre Freunde nicht sehen. Um die Wartezeit gemeinsam zu überbrücken, haben die Familien des Evangelischen Kindergartens Bösperde eine tolle Aktion gestartet.

Unter einem Baum vor dem Kindergarten entsteht zurzeit eine „Steinschlange“. Die Kinder sind eingeladen, diese Steinschlange mit bunt angemalten Steinen wachsen zu lassen, bis sie sich im Kindergarten wiedersehen können.

„Wir freuen uns über diese Aktion der Eltern mit ihren Kindern. Das zeigt uns die Verbundenheit der Familien untereinander und mit unserem Kindergarten. Wir hoffen, dass die Schlange nicht zu lang wird und wir uns bald alle wiedersehen können“, sagt Sandra General-Köster, Leitung der Kindertageseinrichtung in Bösperde, und ergänzt: „Die liebevoll gestalteten Steine bekommen natürlich nach der Zeit des Wartens einen besonderen Platz in unserem Kindergarten.“

Das Team des Ev. Kindergartens Bösperde wünscht allen Familien ein gesegnetes Osterfest und weiterhin so tolle Ideen.

 

 

 

 

 

 

 



Christliche Kirchen laden ein zu Gebet und Solidarität

Kerzen sollen jeden Abend von 19.45 Uhr bis 20 Uhr leuchten

Die christlichen Kirchen in Menden laden in einer Zeit des Versammlungs-Verbots ein, an jedem Abend gemeinschaftlich Andacht zu halten: Stellen Sie von 19.45 Uhr bis 20 Uhr eine Kerze ins Fenster, sprechen ein Vaterunser und ein Gebet für die, die besonders vom Corona-Virus betroffen sind, für die medizinischen Pflegekräfte und für die Liebe und Solidarität der Menschen miteinander. 

An diesem Aufruf beteiligen sich: der katholische Pastoralverbund Menden, die Evangelische Kirchengemeinde Menden und die Freie Evangelische Gemeinde Ecclesia. 


Kirche hört zu

Pfarrerinnen und Pfarrer des Ev. Kirchenkreises Iserlohn, Mitarbeitende des Jugendreferates und Ehrenamtliche der Notfallseelsorge haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen. Bis auf weiteres ist täglich von 9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr eine Hotline geschaltet. Menschen, die jemanden zum Reden brauchen, werden ermutigt, von folgender Rufnummer Gebrauch zu machen: 0151 – 62973800.


Heilig-Geist-Kirche geöffnet

Die Heilig-Geist-Kirche ist während der Woche geöffnet …

… am Donnerstag von 18 bis 19 Uhr für eine Orgelvesper mit kurzen Lesungen.
Pfarrerin Goudefroy ist vor Ort und steht gerne für ein Gespräch bereit.


Evangelische Kirchengemeinde Menden plant Übergabe der Kindertageseinrichtungen an den Trägerverbund des Evangelischen Kirchenkreises

Evangelisches Profil und Nähe zur Kirchengemeinde bleiben erhalten

Die Zukunft der Kindertageseinrichtungen liegt dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Menden sehr am Herzen. Darum gibt es Überlegungen, wie die Kindertageseinrichtung Friedrich von Bodelschwingh, der Paul-Gerhardt-Kindergarten und der Evangelische Kindergarten Bösperde für die nächsten Jahre gut aufstellt werden können.

Die intensive Zusammenarbeit der Kirchengemeinde mit den Kindertageseinrichtungen ist dem Presbyterium wichtig. Dazu gehören die seelsorgliche Begleitung der Kinder mit ihren Familien und der Mitarbeiterinnen, das Angebot von Gottesdiensten und Andachten und die Begleitung der religionspädagogischen Arbeit.

„All das wird auf jeden Fall bestehen bleiben!“, betont Pfarrerin Dorothea Goudefroy im Namen des Presbyteriums und fügt hinzu: „Daneben merken wir aber, dass die Verantwortung für die Personal- und Finanzplanung unter den Bedingungen von KiBiz uns auf Dauer überfordern. Wir möchten eine verlässliche und professionell wahrgenommene Personal- und Finanzverantwortung für die Zukunft sicherstellen.“

Aus diesem Grund hat das Presbyterium entschieden, die drei Gemeinde eigenen Kindertageseinrichtungen an den „Trägerverbund evangelischer Kindertageseinrichtungen im Ev. Kirchenkreis Iserlohn“ zu übergeben. Der Übergang ist zum Kindergartenjahr 2020/21 geplant. Die Geschäftsführung liegt dann beim Trägerverbund, dem zurzeit 19 Einrichtungen im Kirchenkreis angehören, demnächst dann 22 Einrichtungen.

Die Leitungen und Mitarbeiterinnen der Kindertageseinrichtungen wurden in einer Versammlung über den geplanten Trägerwechsel informiert. In der vergangenen Woche erfolgte die Information der Elternbeiräte in einem gemeinsamen Treffen. Die Eltern der betreuten Kinder wurden Anfang dieser Woche schriftlich informiert.

Pfarrerin Dorothea Goudefroy betont, dass man für Fragen und Gespräche gerne zur Verfügung steht: „Wir wissen, dass so ein Trägerwechsel viele Fragen aufwirft, und wollen gerne helfen, dass Mitarbeiterinnen und Eltern den Schritt gut mitgehen können.“

Die pädagogischen Konzepte der Kindertageseinrichtungen und die Mitarbeiterinnen bleiben gleich, ebenso die enge Verbindung mit der Kirchengemeinde und die evangelische Trägerschaft. Die Kirchengemeinde wird weiterhin die gleichen finanziellen Mittel zum Betrieb der Kindertageseinrichtungen bereitstellen wie bisher und wird auch in Zukunft bei der Besetzung von Leitungsstellen beteiligt und mit einer Person im Rat der Tageseinrichtung vertreten sein.

10.03.2020


Abschied vom Ludwig-Steil-Haus

Vor 1 ½ Jahren hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Menden nach intensiver Beratung beschlossen, das Ludwig-Steil-Haus im Lahrfeld spätestens Ende 2020 zu schließen. Damals stand der genaue Zeitpunkt noch nicht fest, der nun bekannt gegeben wird. Aufgrund der Corona-Situation wird der Mai-Termin nach hinten verschoben: Der Abschied vom Ludwig-Steil-Haus und die Entwidmung der Predigtstätte werden am 23. August mit einem zentralen Gottesdienst gefeiert.

Den Gottesdienst zur Entwidmung wird die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn, Pfarrerin Martina Espelöer, mitgestalten.

Die Schließung des Ludwig-Steil-Hauses ist ein Einschnitt in das Leben der Evangelischen Kirchengemeinde Menden. Viele Gemeindeglieder im Lahrfeld sind durch Taufen, Konfirmationen und Trauungen mit dem Haus verbunden. Sie haben hier gefeiert und die Bibel gelesen, genäht, gesungen und die Gemeinde als ihre Heimat erlebt. All das soll nicht verloren gehen, sondern wird in anderen Häusern der Gemeinde fortgesetzt. Den vielen Ehrenamtlichen, die sich seit den 70er Jahren im Ludwig-Steil-Haus engagiert haben, ist die Gemeinde zu großem Dank verpflichtet.


Link-Pfeil Ältere Beiträge