Evangelische Kirchengemeinde Menden - Aktuelles

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Gruppen und Kreise können sich wieder treffen

Der GA der Evangelischen Kirchengemeinde Menden hat am Mittwoch, dem 23. Juni, beschlossen, dass sich bei einer Inzidenz von unter 35 sowohl im Märkischen Kreis wie in der Stadt Menden Gruppen und Kreise wieder in den Gemeindehäusern treffen können, wenn 

  1. der Abstand der Teilnehmer untereinander gewahrt bleibt und Hygieneregeln konsequent eingehalten werden; insbesondere das ausreichende Lüften ist wichtig;
  2. wenn eine OP/FFP2-Maske getragen wird, außer man sitzt an einem festen Platz;
  3. wenn die Rückverfolgbarkeit gewährleistet ist:
    1. Teilnehmerliste bzw. Eventregistrierung*
    2. Sitzplan bzw. Foto der Gruppe (wenn alle einverstanden sind).

 Zusätzlich gilt für folgende Gruppen, dass die Teilnehmer entweder getestet, genesen oder 2x geimpft sind („ggg“):

  1. Eltern-Kind-Gruppen („ggg“ nur für Erwachsene, nur sie tragen Maske);
  2. Tanzgruppe;
  3. Kochgruppe;
  4. Generationencafé;
  5. Kegelbahn mit max. 15 Personen;
  6. Kantorei und Bläserkreis sind im BSH und in der HGK mit bis zu 50 Personen möglich, in kleineren Räumen mit bis zu 30 Personen.
  7. Konfirmandenarbeit kann mit max. 30 Personen als Präsensunterricht stattfinden. Bei den Konfirmanden reicht ein negativer Corona-Test durch die Schule, Mitarbeitern brauchen „ggg“.

Gottesdienste:
Im Gottesdienst darf wieder gesungen werden, - allerdings nur mit FFP2 oder medizinischer Maske und wenn 2m Abstand nach vorne gewahrt bleibt. Anschließendes Kirchcafé ist im Freien möglich.
 
* Eventregistrierung mit der Corona-Warn-App:
Mit der App kann ein Gruppenleiter einen QR-Code für eine einzelne Veranstaltung erstellen. Scannt ein Nutzer den QR-Code, wird er im Kontakttagebuch abgelegt. Man kann sich dann mit der Corona-Warn-App bei der Gemeindeveranstaltung anmelden.


Impuls-Kästchen

Im Eingangsbereich der Heilig Geist Kirche steht seit kurzem ein sogenanntes „Impuls-Kästchen“. Gemeindeglieder wie auch Besucher haben die Möglichkeit, ihre Ideen, Anregungen, Lob und auch Kritik rund um unsere Gemeinde in diesem verschlossenen, mit Briefschlitz versehenen Holzkästchen abzulegen. Papier und Stifte liegen bereit und warten nur darauf, zum Einsatz zu kommen.
Das „Impuls-Kästchen“ wird regelmäßig von einem unserer Presbyter geleert und gesichtet, so dass kein wertvoller Gedanke verloren gehen kann, der zu einem lebendigen Gemeindeleben beitragen könnte.

Was ist gut? - Was könnte man vielleicht verbessern?
Bitte einfach kurz notieren und einwerfen!


Schick uns Dein Lied!

Gesucht werden die Top 5 für das neue evangelische Gesangbuch
Zur Zeit wird an einem neuen evangelischen Gesangbuch gearbeitet, das bis Ende des Jahrzehnts fertig sein soll. Bis zum 2. August läuft die begleitende Aktion „Schick uns Dein Lied“. Viele tausend begeisterte Sängerinnen und Sänger haben schon ihre Liedvorschläge für das neue Gesangbuch eingereicht: Seien Sie auch dabei!

Welche 5 Lieder müssen auf jeden Fall im neuen Gesangbuch stehen? Teilen Sie Ihre Wünsche mit. Die Umfrage sowie alle weiteren Informationen zur Aktion finden Sie auf dieser Seite:

https://www.ekd.de/schick-uns-dein-lied-63832.htm




Pfarrer Thomas von Pavel im Gottesdienst eingeführt

Nachdem seine ersten Predigtsätze als neu eingeführter Pfarrer der Gemeinde Menden verklungen waren, blickte Thomas von Pavel lächelnd zu den fragenden Gesichtern vor ihm hinunter: „Liebe Gemeinde: Ich gehe davon aus, dass die Wenigsten das, was ich gerade gelesen habe, verstanden haben.“

So war es. Gelesen hatte Thomas von Pavel einen kurzen Abschnitt aus seiner ersten Predigt als Seelsorger der Gemeinde Menden. Sein Thema war die Sprache, die fremde Sprache und verbunden damit die Frage: Wie kann sich die Kirche in der heutigen Zeit den Menschen noch „verständlich machen“? Welche Sprache muss sie sprechen, damit sie die Menschen und deren Lebenswirklichkeit heute erreicht?

„Fremd“ den Menschen in Menden ist Thomas von Pavel nicht. „Sie sind schon lange zusammen mit Ihrer Familie dieser Kirchengemeinde verbunden – im gottesdienstlichen Leben, in der Kirchenmusik und nicht zuletzt auch als Zuhause“, begrüßte ihn Superindentin Martina Espelöer am Sonntag, 13. Juni, bei seiner Einführung in die erste Mendener Pfarrstelle. Der Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche, der von einem umfassenden Hygienekonzept flankiert war, wurde per Video live ins Paul-Gerhardt-Haus und in die Erlöserkirche übertragen.

An die dergestalt von überall zusehende und -hörende Gemeinde gerichtet, freute sich  Espelöer: „Wie schön,  dass Sie zügig eine Nachfolge für Pfarrerin Goudefroy gefunden haben.“ Mendens langjährige Pfarrerin hat im Kirchenkreis Vlotho das Amt der Superintendentin übernommen; mit ihrem Nachfolger, versicherte Espelöer der Gemeinde, „bekommen Sie einen Pfarrer mit Erfahrungen in vielfältigen Bereichen.“

Für manche mochte der Wechsel überraschend kommen. Viele Jahre lang war Thomas von Pavel in einer synodalen Pfarrstelle als Berufsschulpfarrer und dann als Schulreferent im Kirchenkreis Iserlohn tätig. „Bildung und Ausbildung – auch unseres Nachwuchses der Vikarinnen und Vikare – liegen dir sehr am Herzen“,  unterstrich Superintendentin Espelöer. „Junge Menschen sollen etwas vom christlichen Glauben und seiner Tradition erfahren. Sie sollen sprachfähig werden auch im Dialog mit anderen Religionen, eigene Schritte des Vertrauens und der christlichen Werte wagen. Und nun sagst du: Aber die Gemeinde vor Ort – sie fehlt mir.  - Was für ein Satz!“, lächelte Espelöer.

Thomas von Pavel, der nun wieder „seine Gemeinde“ hat (wie eben die Kirchengemeinde Menden wieder „ihren Pfarrer“), nahm die von Espelöer erwähnte „Sprachfähigkeit“ in seiner Predigt auf. Sprache, sich verständlich machen können; so wichtig, so zentral. Im Urlaub, so von Pavel, „kann man sich notfalls mit Händen und Füßen verständigen. Aber dauerhaft in einem fremden Land zu leben ohne Verständnis der Sprache: Das wird sehr anstrengend.“ Es wird kaum gelingen können.

Im Brief an die Korinther, 14. Kapitel, geht es um die prophetische Rede, führte von Pavel aus. Die prophetische Rede soll den Menschen zur Erbauung dienen. Dazu muss sie aber „mit Verstand“ gesprochen werden und nicht „mit Zungen“, erläuterte von Pavel den Bibeltext. „Wer in Zungen redet, erbaut nur sich selbst.“ Eine solche Rede ist sehr erbaulich für den, der redet - bloß versteht ihn eben niemand. Der neue Mendener Pfarrer schlug einen Bogen zur Erwartung der Gemeinde an ihn und speziell an jeden Seelsorger und jede Seelsorgerin: Erbauung zu spenden, zur richtigen Zeit auch Mahnung, und Trost.

Dazu braucht es aber umgekehrt den entsprechenden Resonanzkörper: „Wir werden kleiner als Gemeinden, und mit uns verschwinden Gebäude, Gemeindehäuser, Kindergärten.“ Die demografische Entwicklung trifft auf Menschen, die sich von der Kirche abwenden, die austreten aus mannigfachen Gründen. „Das schmerzt“, sagte von Pavel offen. Und offenbar hat es auch damit zu tun, „dass wir als Kirche immer weniger verstanden werden. Dass wir eine Sprache sprechen, die wir zwar untereinander verstehen, aber nicht damit nach außen dringen.“

Neu, vielleicht auch anders reden ist daher die Herausforderung dieser Zeit, der sich der neue Mendener Pfarrer neben vielem anderen engagiert stellen möchte. Um, so unterstrich zuvor Superintendentin Espelöer, als Kirche die zentralen Werte dieser Zeit zu übermitteln: Teilen, Solidarität und gegenseitigen Respekt.

Text und Bilder: Silvia Rinke


Hilfe für Peru

Liebe Gemeindeglieder,
wieder erreichen uns neue besorgniserregende Nachrichten aus unserer Partnergemeinde in Lima/Peru. In der Hauptstadt des Landes hat die zweite Corona-Welle weiterhin dramatische Auswirkungen, das Gesundheitssystem des Landes ist völlig überlastet.
Aktuell bitten wir daher wieder dringend um Spenden für Medikamente, medizinische Behandlung und Lebensmittel für unsere Partnergemeinde. Jede Unterstützung hilft!

"Spende Coronahilfe Peru"
Evangelische Kirche Menden
DE68 4476 1312 0424 0861 00

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Hinweise zum Gottesdienstbesuch

Liebe Besucher unserer Gottesdienste,
wir bitten Sie, die folgenden Regeln beim Besuch des Gottesdienstes einzuhalten:

  • Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist begrenzt.
  • Zur Nachverfolgung von Infektionsketten ist es erforderlich, dass Sie Ihren Namen und Ihre Adresse und Telefonnummer aufschreiben.
  • Die Sitzplätze in der Kirche sind markiert.
  • Bitte desinfizieren Sie die Hände im Eingangs- und Ausgangsbereich.
  • Während des gesamten Gottesdienstes besteht Maskenpflicht, auch auf dem Sitzplatz. Bitte bringen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz mit.
  • Bitte achten Sie auf ausreichenden Abstand. Körperkontakt und physische Nähe sind im Kirchraum derzeit nicht erlaubt.
  • Leider ist auch das Singen nicht gestattet.

Bitte denken Sie daran:
Das Ziel all dieser Maßnahmen ist, das Risiko einer Infektion für Sie und Ihre Mitmenschen zu verringern.

Bleiben Sie gesund!


Gemeindebüro und Friedhofsverwaltung

Liebe Besucher,

wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie unsere Büros weitestgehend für den Publikumsverkehr geschlossen halten. Telefonisch erreichen Sie uns zu den bekannten Öffnungszeiten. Manche Dinge lassen sich jedoch am besten im persönlichen Gespräch klären. In diesem Fall vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns. Bitte tragen Sie unbedingt einen Mund-Nasen-Schutz beim Betreten des Bodelschwinghhauses.

Wir sind trotz Corona für Sie da. 
Rufen Sie uns an:
Gemeindebüro: 02373/915441
Friedhofsverwaltung: 02373/915442


Kollekten: Geld geben für einen guten Zweck – jetzt auch online

An jedem Sonntag werden in unseren Gottesdiensten Kollekten gesammelt. Das Geld kommt jeweils einem guten Zweck zugute, z.B. sammeln wir für das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt, oder für die Ausbildung von jungen Theolog*innen oder für seelsorgliche Aufgaben. Das ist gute christliche Tradition: Wer Geld hat, unterstützt damit ärmere Christ*innen und ihre Arbeit. Auch wenn jede*r „nur“ einen kleinen Beitrag gibt, kommt dadurch doch in ganz Westfalen Woche für Woche eine Summe zusammen, die die kirchliche Arbeit sehr unterstützt. Jedenfalls in normalen Zeiten!

Seit wegen der Corona-Pandemie die Kirchen viele Wochen nicht für Gottesdienste geöffnet waren und die jetzt stattfindenden Gottesdienste weniger besucht werden als zuvor, ist auch die Kollektengabe stark zurückgegangen. Viele Menschen können zurzeit nicht an Gottesdiensten in unseren Kirchen teilnehmen, weil sie sich in besonderer Weise vor einer Ansteckung mit dem Corona Virus schützen müssen. Vielleicht möchten sie aber trotzdem den jeweiligen Kollektenzweck finanziell unterstützen.

Das ist jetzt online möglich! Unter www.kd-onlinespende.de können Sie für den jeweiligen Kollektenzweck mit einer online-Überweisung spenden. Insbesondere für die Heiligabend-Kollekte, die Brot für die Welt zugutekommt, bitten wir Sie herzlich von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Auf Wunsch werden auch Spendenquittungen ausgestellt.


Corona-Schutzmaßnahmen in Gottesdiensten der Evangelischen Kirchengemeinde Menden

Für die Gottesdienste und Konzerte der Evangelischen Kirchengemeinde Menden gelten weiterhin die üblichen Hygiene-Schutzmaßnahmen, die sich in den vergangenen Monaten bewährt haben. Bei einer Inzidenz-Zahl ab 35 müssen alle Besucher*innen den Mund-Nase-Schutz auch am Sitzplatz während des gesamten Gottesdienstes tragen und der Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen bzw. Mitgliedern unterschiedlicher Haushalte muss eingehalten werden. Bei niedrigeren Infektionszahlen kann der Abstand durch die besondere Nachverfolgbarkeit (feste Sitzplätze, die notiert werden) ersetzt werden. Dies ist aber bei hohen Infektionszahlen nicht möglich.


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