Frauenhilfe


Jahresausflug der Frauenhilfe nach Meschede

Er ist zur liebgewordenen Tradition geworden, der Jahresausflug der Frauenhilfen. Ich erzähle vom Ausflug der Frauenhilfe Menden-Stadt. Wir starteten am 7. Juli 2011 und führen zunächst in Richtung Meschede zum Kloster Königsmünster.

Dieses Kloster liebe ich. Wenn ich das trutzige Gebäude vor mir sehe, fällt mir immer Luthers Lied ein: „
Frauenhilfsausflug nach Meschede -
Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht.
Ein feste Burg ist unser Gott“. Die Abtei Königsmünster gehört zur Benediktiner Kongregation von St. Ottilien, diese wurde 1928 gegründet. Das Kloster wurde 1956 erbaut, der Architekt war Hans Schilling. 1964 wurde die Abtei eingeweiht. Heute beherbergt das Haus ein sehr begehrtes und gut besuchtes Gymnasium. Es gibt die Oase, einen der der Begegnungen und Seminare, und zu erwähnen ist noch das Haus der Stille, Es wurde im Jahr 2001 gebaut.

Nach ca. ¾ Stunden Aufenthalt bestiegen wir erneut den Bus und fuhren bei strahlendem Sonnenschein zum Hennesee. Während der Fahrt auf dem Schiff wurde uns eine wohlschmeckende Erbsensuppe gereicht. Später saß man auf dem Oberdeck und genoss die wunderschöne Aussicht auf die Ufer des Sees, die dunklen Wälder und den herrlichen Wolkenhimmel. Später kutschierte uns Julius, der Fahrer, durch die kurvenreiche sauerländische Landschaft hinauf und hinunter zurück nach Meschede.

In Meschede waren wir von den evangelischen Frauen, die in dem ökumenischen Zentrum ihre Heimat haben, eingeladen. Dieses Zentrum war zuletzt der Wirkungskreis unserer Pfarrerin Dorothea Goudefroy. Unsere Pfarrerin und ihr damaliger katholischer Amtskollege hielten uns eine kleine Andacht. Die kleine Predigt von Pfarrerin Goudefroy hatte zum Inhalt „die Sache mit der Suche“.
Frauenhilfsausflug nach Meschede -
Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht.
Gute Gedanken konnten wir hören, denn wer von uns könnte sagen, alles in seinem Leben stets parat zu haben. Seien wir ehrlich, gesucht wird immer irgendwas.

Wir tranken zusammen Kaffee, und die Frauen erzählten von der Entstehung dieses ökumenischen Zentrums. Mit viel Engagement haben die Frauen beiderseits eine wirklich gute Begegnungsstätte der beiden Konfessionen geschaffen. Sie bewohnen in ihren Gottesdiensten denselben Raum und erleben das Gemeinsame Kirchenzentrum jeweils als ihre Kirche.

Das Zentrum in der Mescheder Gartenstadt ist mitten im kurkölnischen Sauerland ein Ort gelingender, lokaler und regionaler ökumenischer Zusammenarbeit.  Das Nagelkreuz, das mir im Laufe der letzten Jahre schon oft begegnet ist, habe ich auch hier gefunden, und es weist das Zentrum als eine Oase der Freundschaft, der Versöhnung und des Friedens aus.

Wir schießen ein paar Erinnerungsfotos und die Heimfahrt wird angetreten. Es war ein schöner gemeinsamer Tag, und alle kamen zufrieden nach Menden zurück.
Anneliese Goetz


Link-Pfeil Frauenhilfe


nach oben