Geistliches Wort – Archiv 2012

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Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin aus Menden
Ellen Gradtke

Wort zum Sonntag

Und Friede auf Erden

Die Hirten auf  dem  Feld, denen der Engel erscheint, das neugeborene Kind in der Krippe, Maria und Josef als glückliche Eltern daneben, die drei Weisen aus dem Morgenland, die die Geschenke überbringen – so haben viele die biblische Weihnachtsgeschichte in Erinnerung: Friede, Freude und ganz viel Lichterglanz. Doch die Idylle trügt. Denn schon damals war es nicht gerade friedlich in Bethlehem und  Umgebung: Gewalt und Willkür waren an der Tageordnung – es herrschte kein Friede im heutigen Grenzgebiet von Israel Palästina. .

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Pfr. Frank Fiedler
Pfr. Frank Fiedler

Wort zum Sonntag

Ihr seid mir lästig und zertrampelt mir den Tempel!

"Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern", spricht Gott. "Eure Feste und Versammlungen sind mir tief verhasst! Ihr seid mir lästig und zertrampelt mir den Tempel ... Und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht!" – So richtete es der Prophet Jesaja (Kap. 1) dem Volk Israel aus. Gott hatte sein Volk aus Ägypten befreit, und man sollte es seinem Volk ansehen können, was es heißt, als befreite Menschen miteinander zu leben!

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Bärbel Vane
Bärbel Vane

Wort zum Sonntag

Deine Sorgen möchte ich haben…

Es war einmal ein uralter Lindenbaum, der stand in der Mitte eines kleinen Dorfes. Als eines Tages die Not besonders groß schien, wurden alle Dorfbewohner eingeladen, ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen.Die Bedingung allerdings war, dafür ein Päckchen eines anderen mitzunehmen. Zu Hause wurden die fremden Päckchen dann geöffnet und die Bestürzung war groß, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen so viel größer als die eigenen!

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Pfr. Bernd Lorsbach
Pfr. Bernd Lorsbach

Wort zum Sonntag

Ich habe sicherlich nicht Einblick in alle Dinge. Ich kann deshalb auch nicht die Zukunft vorhersagen. Ich werde älter und neige wie viele ältere Menschen dazu, die Zukunft in dunkleren Farben zu malen als die Vergangenheit. Aber ich mache mir wirklich Sorgen um die Kirche. Der See ist ruhig. Aber von einem Moment auf den anderen versetzen abendliche Fallwinde das Wasser in Aufruhr. Die seeerfahrenen Jünger tun, was sie können. Jesus schläft noch immer, obwohl der Boden auch unter ihm schwankt.

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Pfr. Hans D. Daubner
Pfr. Hans D. Daubner

Wort zum Sonntag

In Demut achte einer den andern höher als sich selbst
Die Christen haben jene mitreißende politische Wirklichkeit, wie sie z. B. in der Apostelgeschichte aufleuchtet, heutzutage verloren. Sie sind angepasst, leben nach gesellschaftlich vorgegeben Modellen, in hierarchischer Ordnung, ohne Schwung und Elan, ohne Perspektive und prägende Kraft. Religion und geistliches Leben werden zur Privatsache erklärt. Dennoch gibt es ein reges Fragen und Suchen nach Spiritualität, nach den Werten und Vorstellungen, die Kirchen und Christen zu eigen sind.

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Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin
Ellen Gradtke

Wort zum Sonntag

In jeder Krise liegt ein Neuanfang
Manchmal ist „der Wurm drin“ – da klappt einfach nichts. Die Kündigung flattert unerwartet ins Haus oder der lang geplante und ersehnte Urlaub muss plötzlich abgesagt werden. Viele Schülerinnen und Schüler haben die Versetzung in die nächste Klasse nicht geschafft und müssen das Schuljahr wiederholen oder gar die Schule ohne Abschluss verlassen.

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Pfr.in Dorothea Goudefroy
Pfrn. D. Goudefroy

Wort zum Sonntag

Es ist die Zeit der Feste. Abiturfeiern, Schützenfeste, Gartenparties, Schulentlassfeiern und Gemeindefeste folgen dicht aufeinander. Viele Menschen nutzen die Sommerzeit auch, um private Geburtstagsfeiern oder Familienfeste zu feiern. Alle hoffen auf gutes Wetter, auf super Stimmung und viele fröhliche Gäste. Dafür nehmen die Schulen, Vereine, Gemeinden und Privatpersonen viel Arbeit auf sich. Einladungen werden sorgsam am Computer designt, farbig gedruckt und verschickt. Koch- und Backbücher werden zu Rate gezogen, um ein fantastisches Menü oder Büffet zu zaubern.
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Pfr. Bernd Lorsbach
Pfr. Bernd Lorsbach

Wort zum Sonntag

Ich schreibe diese Gedanken am 7. Juni 2012. Katholische Christen feiern Fronleichnam. Morgen findet das erste Spiel der Fußball-Europameisterschaft statt. Übermorgen spielt Deutschland gegen Portugal. Und am Sonntag ist nur der erste von insgesamt 21 Sonntagen nach Trinitatis. Und Montag beginnt die 24. von 52 Wochen eines Jahres. So geht es immer weiter. Mit immer anderen Höhepunkten, Traditionen und Pflichten.
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Kerstin Buchbinder
Kerstin Buchbinder

Wort zum Sonntag

Himmelfahrt

Als Kind hat es mich immer fasziniert, die ziehenden Wolken zu betrachten und in ihnen Bilder zu entdecken. Flüchtige Wolkenbilder, die wandelbar schienen, nah und doch so fern. Im weiten Blau sah ich über mir Figuren und Formen auseinanderfließen und ineinander driften, sichtbar und doch nicht fassbar. So geht es uns oft mit Dingen, die kaum begreifbar scheinen, die unseren Verstand herausfordern und  sich letztlich doch unserer Vorstellungskraft entziehen.

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Bärbel Vane
Bärbel Vane

Wort zum Sonntag

Voll Wert oder
Ich seh' etwas, was du nicht siehst"

Wann haben Sie dieses Spiel zuletzt gespielt? Bei mir ist das noch gar nicht so lange her. Vor ein paar Wochen nach dem Kindergottesdienst, als wir „Kleinen" ausnahmsweise mal eher fertig waren als die „Großen" im Gottesdienst. Und jedes Mal, wenn ich dieses Spiel nur mit Kindern spiele, erstaunt es mich, was die Kinder so alles sehen und wahrnehmen. Als Kind war ich auch ganz gut darin, aber jetzt, als Erwachsene, muss ich doch feststellen, dass Kinder weit besser sehen können als ich.
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Pfr. Frank Fiedler
Pfr. Frank Fiedler

Wort zum Sonntag

Der Aufstand des Auferstandenen

"Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden." (Matthäus 28)

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Pfarrer Friedemann Majer
Pfr. Friedemann Majer

Wort zum Sonntag

Geistliches Wort

Herr unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen. Man kennt dich uns sieht deine Wunder. Kinder, ja schon Säuglinge sind Zeichen dafür, wie du das Leben liebst (Psalm 8, 2+3). Da ist Musik drin. Bei uns Christen, in der Gemeinde. Glaube findet Töne. Im Jahr der Kirchenmusik 2012 geht es nicht um den besten Organisten, die großartigste Kantorei, worum es geht, ist das Lob Gottes – und das können schon die Kleinsten.

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Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin
Ellen Gradtke

Wort zum Sonntag

Maskerade

Als was gehen Sie in diesem Jahr? Als Pirat, als Cowgirl oder als Clown? Sie haben sich noch nicht entschieden und sind noch auf der Suche nach guten Ideen? Endlich mal sein zu können, was man gerne sein will und total verborgen hinter einer Maske, in einem Kostüm und mit verstellter Stimme mal so richtig auf den Putz hauen zu können?

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Pfr. Hans D. Daubner
Pfr. Hans D. Daubner

Wort zum Sonntag

Gottes Güte und Erbarmen gilt allen Menschen

„Du aber, unser Gott, bist gütig, wahrhaftig und langmütig; voll Erbarmen durchwaltest du das All.“(Weish. 15,11). En sonderbarere Spruch? Oder ein alltäglicher Spruch? So könnte man nach dem ersten Lesen fragen. Wer dem Ursprung dieser Worte nachgehen möchte, könnte Schwierigkeiten bekommen, stehen sie doch im Buch der Weisheit, das wiederum nicht in jeder Bibelausgabe zu finden ist.

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Pfr. Hans D. Daubner
Pfr. Hans D. Daubner

Jahreslosung für das Jahr 2012

„Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“
(2. Kor. 12,9)

Die Jahreslosung 2012 möchte uns durch das neue Jahr begleiten. Die Bibelworte aus dem 2. Korintherbrief sind zuerst ein mal  ein Aufruf zur Bescheidenheit, auch und vor allem angesichts der heutigen „Großtuerei“ in der Presse und den Medien. Zum andern beinhalten sie eine Verheißung, die vor allem jenen gilt, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.

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