Geistliches Wort – Archiv 2017

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Gintzel
Frank Fiedler, Pfarrer der
Evangelischen Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

Nimm's leicht? Nimm's schwer!

Liebe Leserinnen und Leser, ein „Wort zum Sonntag“ soll nicht zu schwer sein. Kein langer und kein schwieriger Text, man will schließlich viele erreichen. „Machen Sie es doch sich und damit auch uns nicht so schwer!“ Doch nun ist das mit dem allseits beliebten „Nimm's leicht!“ so eine Sache. Denn nicht immer ist ja das Leichte auch das Angemessene. Zuweilen kann es geradezu leichtsinnig sein, die Dinge oder gar Menschen leicht zu nehmen.
Im Hebräischen, in der schönen Muttersprache des himmlischen Vaters, kann man dazu ein paar bedenkenswerte Hinweise finden. Im 1. Buch Mose 8,21 verspricht Gott am Ende der Sintflut: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen.... Das hebräische Verb „verfluchen“ (kalal) hat auch die Bedeutung „leicht nehmen“ und damit „geringachten“.

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Gintzel
Ellen Gradtke,
Berufsschulpfarrerin aus Menden

Wort zum Sonntag

Glaube reloaded

„Woran glaubst du?“ Das ist in dieser Woche der Titel der Themenwoche in der ARD. Neben den vielen Dokumentationen und Filmen im Fernsehprogramm kann man einen „CRED-O-MAT“-Test im Internet machen, der dann Auskunft darüber gibt, woran man glaubt. Es werden dabei viele, genauer gesagt, 74 Fragen über Gott und die Welt gestellt, z.B. nach dem persönlichen Glauben an die Existenz einer höheren Macht, nach der Einstellung zu Moral und Traditionen. Nach besten Wissen und Gewissen habe ich diesen Test gemacht und bekam folgende Auswertung:
Gott ist in Deinem Leben der Held. Er gibt Dir Kraft, wenn es Dir schlecht geht, an ihn wendest Du Dich mit Deinen Fragen. Du glaubst daran, dass es im Leben vor allem darauf ankommt Verantwortung zu übernehmen – für Dich selbst, Deine Mitmenschen und die Umwelt. Du siehst Dein Leben in einem größeren Zusammenhang, fühlst Dich Teil eines größeren Ganzen. Dein Glaube ist die Liebe, die Kraft des Beisammenseins, der Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft.

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Gintzel
Pfr. Bernd Lorsbach

Wort zum Sonntag

Liebe Leserinnen und Leser,

Nordrhein Westfalen hat am letzten Wochenende gewählt. Wir konnten entscheiden, wie es weitergeht in unserem Bundesland. Und jetzt sind wir entweder zufrieden oder unzufrieden mit dem Ergebnis. Oder es ist uns immer noch gleichgültig. Vielleicht haben wir noch nicht einmal gewählt. Jetzt aber werden wir alle damit voraussichtlich wenigstens 4 Jahre leben.
Es ist so eine Sache mit dem „wir“. Dahinter kann man sich leicht verstecken oder mitschwimmen. Damit kann man auch Menschen vereinnahmen.  Andererseits kann man sich aber auch richtig einbringen; kann spüren, welche Energie von einem „wir“ ausgeht.
Wählen zu können ist etwas Großartiges. Jede Entscheidung, jede Wahl, ist eine großartige Möglichkeit, Einfluss zu nehmen auf unser gemeinsames Leben. Dafür haben unsere Vorfahren sehr gekämpft.  Sehr schade, wenn weniger als 2/3 der Wahlberechtigten wählen gehen.

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Gintzel
Bärbel Vane

Wort zum Sonntag

Wieso, weshalb, warum? Von der Freiheit

Liebe Leserinnen und Leser,

Schon als Achtjähriger fragte er seinen Vater, warum er zu Gott nicht in seiner Muttersprache beten durfte.
Wieso nicht auf persisch? Die Antwort kam in Form von Schlägen. Wieso auf arabisch, wenn Gott doch allwissend ist.

Er lernte unter Druck den Koran auswendig, aber er fand  keine Antworten auf seine Fragen.

Später beim Militär lernte er einen jungen Christen kennen, der von Geburt an aus einer christlichen Familie stammte. Sie freundeten sich an und endlich bekam er Antworten auf seine Fragen.

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Gintzel
Hans D. Daubner
Pfarrer der evangelischen
Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

"Sie hat getan, was sie konnte . . ."

Mit dem morgigen Palmsonntag beginnt die Karwoche, die Woche vor Ostern mit großen Feiertagen wie Gründonnerstag, Karfreitag und die Ostertage. Der Sonntag vor Ostern hat seinen Namen von den Palmen, die die Menschen damals Jesus auf den Weg streuten. Er kam nicht ein als eine strahlende Gestalt, sondern reitend auf einem Esel zog er in Jerusalem ein. Die jubelnde Menge meinte, einen König vor sich zu haben. Jesus aber wusste: das ist der Beginn des eigentlichen Leidensweges, der Passion, eines Weges der zum Kreuz führt.

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Gintzel
Vikarin Mareike Gintzel

Wort zum Sonntag

Heute bin ich mal... Wer?

Die roten Nasen sind zurück in die Schachtel gepackt.
Die Kostüme und verrückten Klamotten sind zurück im Schrank verstaut.
Auch dieses Jahr haben sich Jecken im ganzen Land gefragt: Was zieh ich an? Als was oder wen möchte ich mich verkleiden? Wer will ich sein?
Will ich vielleicht dieses Mal ein Ritter oder eine Prinzessin sein? Eine Polizistin oder ein Cowboy? Eine Banane oder ein Huhn?
Will ich ganz stark oder mutig sein? Oder lieber hübsch? Oder total verrückt?

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