Geistliches Wort – Archiv 2019

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Gintzel
Frank Fiedler, Pfarrer der
Evangelischen Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

Einmal – so wird im Matthäus-Evangelium erzählt – schaut Jesus auf die Menschen um ihn, und sie jammern ihn, „denn sie waren verschmachtet und zer­streut wie Schafe, die keinen Hirten haben“ (Matthäus 9,36). Überraschenderweise sagt er nicht - wie an anderer Stelle - „Ich bin der gute Hirte. Ich helfe Euch.“ Er stellt vielmehr fest: „Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter“. Das passt schlecht zusammen: Menschen sind in Not, - und Jesus redet von Ernte, von Früchten, vom Sattwerden und Genughaben. Wo geerntet werden kann, da ist keine Not, da sind die Tische gedeckt. Man muss nur Arbeiterinnen und Arbeiter entsenden, denn es ist jetzt Zeit, diese Ernte einzufahren. – Erntezeit, das wäre wie in Psalm 23: „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein“.

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Gintzel
Ellen Gradtke,
Berufsschulpfarrerin aus Menden

Wort zum Sonntag

Was Liebe ist

„Frederick, sag mir, was Liebe ist!“ forderte das kleine Schwein Piggeldy in einen Zeichentrick-Serie für Kinder. „Nichts leichter als das! Komm mit!“ sagte das größere Schwein Frederick zu seinem kleinen Bruder. Das ist schon eine sehr schwierige Frage für ein so kleines Schwein, finde ich! Die beiden ziehen also los und machen sich auf die Suche nach der Liebe. Ob sie fündig werden? „Liebe ist ein Raum“, singt der irische Sänger und Songschreiber Luka Bloom. „Ein Raum, von dem ich träume.“. Vielleicht geht es bei der Liebe wirklich darum, einen Raum zu öffnen, in den mein Gegenüber eintreten kann. Es muss ein sicherer Raum sein, in dem Nähe, Verbundenheit, Zärtlichkeit und Achtsamkeit wachsen und reifen können. Dennoch: ganz einfach ist das nicht, denn niemand kann einem anderen Menschen Gastfreundschaft gewähren, wenn man nicht zuhause ist.

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Gintzel
Dorothea Goudefroy
Pfarrerin der Evangelischen
Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

Vergesst die Gastfreundschaft nicht!

Liebe Leserinnen und Leser!
In der vergangenen Woche war ich eingeladen. Das hat mich gefreut! Die Gastgeber haben sich sehr um mich und die anderen Gäste bemüht und es gab gutes Essen in unglaublichen Mengen. Als Vertreter*innen der christlichen Kirchen und der Städte Menden und Fröndenberg waren wir zu Gast in der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Menden, die zum DITIB-Verband gehört. Anlass war der Fastenmonat Ramadan, der am kommenden Montag endet.

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Gintzel
Bärbel Vane
Prädikantin in der Evangelischen
Kirchengemeinde in Menden

Wort zum Sonntag

Die Qual der Wahl oder wie entscheide ich mich?

Am kommenden Sonntag haben wir wieder die Qual der Wahl:
Welche Partei soll unser Land im Europaparlament in Straßburg vertreten?

Mit Wahlslogans wie Geh wählen , Diesmal wähle ich oder
Du hast die Wahl, wollen uns die Parteien Lust zum Aufkreuzen machen.

Aber egal, ob wir nun Lust haben oder nicht, wir sollten hingehen,
denn das Wahlrecht ist ein Privileg unserer Demokratie und es wird nicht überall auf der Welt praktiziert.
Und so sollten wir als Bürger, bei all unserer Freiheit, die Wahlfreiheit
in Anspruch nehmen.

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Gintzel
Frank Fiedler, Pfarrer der
Evangelischen Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

Karwoche in Jerusalem

Das Passah ist nahe. Jedes Jahr wird dieses Fest gefeiert zur Erinnerung an den Auszug Israels aus Ägypten, an die Befreiung aus der Sklaverei. Nächste Woche feiern es unsere jüdischen Geschwister, - so wie Jesus und seine Schüler es auch getan haben. Aus Judäa, Galiläa, aus den Nachbarländern zogen sie nach Jerusalem, um dort zu feiern. Wenn im Frühling zum ersten Mal der Vollmond leuchtet, dann sitzen sie beisammen, verzehren ein Lamm, brechen zuvor das Brot und danken nach dem Mahl Gott beim Wein. Seit den Zeiten des Mose ist es so gewesen.

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Gintzel
Ellen Gradtke,
Berufsschulpfarrerin aus Menden

Wort zum Sonntag

Was für ein Vertrauen

In diesem Jahr findet der Evangelische Kirchentag in Dortmund statt, also quasi vor der Haustür. Ich bin seit vielen Jahren eine begeisterte Besucherin von Kirchentagen. Es kommen dort nicht nur viele Christinnen und Christen zusammen, die singen, beten und die vielen Veranstaltungen besuchen, sondern auch Menschen aus anderen Religionsgemeinschaften und aus verschiedenen Ländern, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Mein persönliches Highlight ist der Stadiongottesdienst, wenn etwa 100.000 Gläubige gemeinsam das Vaterunser sprechen – das ist immer wieder ein spirituelles Erlebnis für mich.

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