Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Willkommen

Wir begrüssen Sie herzlich auf der Internet-Seite der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden und freuen uns, dass Sie sich für unsere Angebote und Veranstaltungen interessieren.

Wir informieren Sie gern über Aktuelles aus unserer Gemeinde, die aktuellen Gottesdiensttermine, die Veranstaltungen unserer Gemeinde im aktuellen Wochenplan sowie Informationen zur Kirchenmusik und über die vielfältigen Angebote der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden.

Ob Sie ein vertrauliches Gespräch wünschen oder weitere Informationen suchen - informieren Sie sich hier oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch per E-Mail info@kirche-in-menden.de oder per Post (Gemeindebüro Bodelschwingh-Haus, Bodelschwingh-Straße 4, 58706 Menden).


Aktuelles aus unserer Gemeinde

Erklärung zum Anschlag auf die Synagoge in Halle
Osterfreizeit 2020 für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 12 Jahren


Erklärung zum Anschlag auf die Synagoge in Halle

Die Evangelische Kirchengemeinde Menden ist erschüttert über den Anschlag auf die Synagoge in Halle. Der mörderische Angriff auf Menschen, die sich an ihrem höchsten Feiertag, dem Versöhnungstag, zum Gebet versammeln, verletzt uns alle. Mit dem Judentum fühlen wir uns eng verbunden, denn Jesus Christus war und blieb Jude, und der Bund Gottes mit seinem Volk Israel ist ungebrochen.

Die jüdische Gemeinde kann sich der Solidarität der christlichen Kirchen gewiss sein. Wir erachten jüdisches Leben als ein Geschenk für Deutschland. Dass eine solche Tat in unserem Land geschieht, erfüllt uns mit Schrecken und Scham. „Antisemitismus ist Sünde gegen Gott und Mensch“, dieser Erklärung des Weltkirchenrates 1948 in Ams-terdam schließen wir uns in aller Deutlichkeit an. Wir sehen mit großer Sorge, wie rechtsextreme Tendenzen in unserem Land immer stärker an Boden gewinnen, und bitten alle Bürgerinnen und Bürger, dem mit Klarheit entgegenzutreten.

Für das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Menden
Pfarrer Frank Fiedler, Vorsitzender


Wort zum Sonntag


Mario Huhn, Pfarrer der
Evangelischen Kirchengemeinde Menden
Sie alle kennen die Geschichte von Hans Guck-in-die-Luft aus dem guten alten Struwwelpeter. Und sie wissen auch, was zum Schluss passiert: Hans Guck-in-die-Luft plumpst in den Fluss. So ist es halt, wenn man nicht aufpasst, wo man herläuft. Irgendwann knallt man gegen eine Laterne oder stolpert über den nächsten Bordstein. Nicht grundlos habe ich meinen Kindern immer gesagt: „Guck, wo du herläufst.“

Ich gebe zu, es wäre es gut, wenn meine Kinder es auch ab und zu mir sagen. Nicht weil ich immer den Himmel betrachte – im Gegenteil. Viel zu oft schaue ich nach unten und mach einen auf „Mario Guck-auf-das-Smartphone“. Ach, Sie kennen eine ähnliche Geschichte aus Ihrem guten alten Alltag?

Aufwachen und der Blick aus Smartphone. Arbeiten und der Blick aufs Smartphone. Pause und der Blick aufs Smartphone. Essen und der Blick aufs Smartphone. An der Kasse stehen und der Blick aufs Smartphone. Mit der Tochter spielen und der Blick aufs Smartphone. Im Bus fahren und der Blick aufs Smartphone. Im Fitnessstudio trainieren und der Blick aufs Smartphone. Ins Bett gehen und der Blick aufs Smartphone.

Das Smartphone ist aus meinem Leben nicht wegzudenken. Ich habe diesen kleinen Minicomputer in der Hosentasche liebgewonnen. Doch wenn ich dauernd nur in Kontakt mit meinem Smartphone bin, lebe ich getrennt von anderen Menschen. Das möchte ich nicht. Jemanden anzusehen, macht echte Beziehung möglich. Wenn ich einen Menschen ansehe – ihn „richtig“ ansehe, dann verleihe ich ihm auch Würde und Respekt. Und dann sehe ich auch Gottes Herrlichkeit, die in ihm leuchtet.

Niemand soll ein Hans-Guck-in-die-Luft sein. Aber es wäre eine gute Übung, mal vom Smartphone hochzugucken und Gottes Schönheit anzusehen. Ich sehe zum Beispiel den Kassierer beim Bezahlen an. Oder ich gehe auf eine Party und verweile beim Reden mit meinem Blick beim Gesprächspartner. Oder ich setze mich in ein Café und betrachte die Schönheit, die die Menschenvielfalt ausstrahlt. Gottes Herrlichkeit ist in jedem von uns zu entdecken. Wir müssen nur genauer hinsehen.

Ihr Mario Huhn, Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Menden



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