Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Aktuelles aus unserer Gemeinde

Orgelfestival Hönne - Ruhr!
Evangelische Kirchengemeinde Menden sucht Pfarrerin/Pfarrer als Nachfolge für Pfarrer Bernd Lorsbach
Öffnungszeiten während der Sommerferien
Neue Friedhofsgebührensatzung
Durchsicht der Großbäume auf den Evangelischen Friedhöfen


Wort zum Sonntag

Vom entsorgen oder glaube nicht alles was Du denkst!


Bärbel Vane Prädikantin in der
Evangelischen Kirchengemeinde Menden
Liebe Leserinnen und Leser,
eigentlich wollte ich ja über das Phänomen nachdenken, warum der Rotwein im Urlaub immer besser schmeckt als dieselbe Sorte zuhause. Aber dann habe ich mir Sorgen gemacht, dass der Text wohl etwas zu locker werden könnte und so habe ich beschlossen heute mal über das Thema Sorgen zu schreiben:

Wir Menschen lieben es anscheinend uns über alles Mögliche Sorgen zu machen. Eine durchgeführte Untersuchung zum Thema „Worüber Menschen sich Sorgen machen“ brachte folgendes Ergebnis:
Wir machen uns Sorgen über Dinge, die niemals eintreffen: 40%
Dinge, die wir nicht verändern können: 30%
Unnötige Sorgen über die Gesundheit: 12%
Sorgen über verschiedene Kleinigkeiten: 10%
Wirkliche Sorgen/Probleme: 8%
Schlussfolgerung: Wir Menschen machen uns zu 92% Sorgen über Dinge, gegen die wir nichts machen können.
Es bleiben nur 8% Sorgen übrig, die wirklich wert sind Sorgen genannt zu werden.
Trotzdem: Ich selbst gehöre auch zu den 100% Sorgenmachern. Und zu den „Ja- Aber-rern“

Dabei rät Petrus doch schon vor 2000 Jahren, in seinem Brief, den ersten Christen in den neuen Gemeinden:
„Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“

Ja Petrus, das klingt so einfach aber leichter gesagt als getan. Ich glaube fest daran, dass für Gott unsere Probleme, ob groß oder klein, immer dieselbe Gewichtung haben. Das er sich um sie kümmert, auch wenn wir vielleicht denken, dass sie Pipifax sind. Ich glaube daran, dass da Gott ist und dass er darauf wartet, dass ich das tue. Aber wie oft entsorge ich meine Probleme, manchmal sogar täglich, bei ihm und doch gibt es da eine andere Stimme in mir, die versucht mich zu verunsichern und meinen Ängsten und Zweifeln Nahrung gibt.

Und bewusst oder unbewusst lasse ich es zu, dass meine Sorgen wieder an mir hoch krabbeln und sich in meinen Gedanken verhaken. Tage, Wochen manchmal sogar Monate später stelle ich dann fest, dass die Sorgen, die ich mir gemacht hatte zu den 40% gehörten, die niemals eintreffen. Dass ich mich die ganze Zeit umsonst verrückt gemacht habe. Und dann? Ja, dann sage ich Danke Gott und ich entschuldigen mich bei ihm dafür, dass ich mal wieder mehr auf meine Gedanken gehört habe als auf IHN.

Ein sonniges und sorgloses Wochenende wünscht Ihnen
Bärbel Vane
Prädikantin in der Evangelischen Kirchengemeinde Menden



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