Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Willkommen

Wir begrüssen Sie herzlich auf der Internet-Seite der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden und freuen uns, dass Sie sich für unsere Angebote und Veranstaltungen interessieren.

Wir informieren Sie gern über Aktuelles aus unserer Gemeinde, die aktuellen Gottesdiensttermine, die Veranstaltungen unserer Gemeinde im aktuellen Wochenplan sowie Informationen zur Kirchenmusik und über die vielfältigen Angebote der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden.

Ob Sie ein vertrauliches Gespräch wünschen oder weitere Informationen suchen - informieren Sie sich hier oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch per E-Mail info@kirche-in-menden.de oder per Post (Gemeindebüro Bodelschwingh-Haus, Bodelschwingh-Straße 4, 58706 Menden).


Aktuelles aus unserer Gemeinde

The Song Stories of Renaissance and Baroque
„Classic Brass Ruhr“ spielt klassische „Ohrwürmer“ in Menden
Erlös beim 10. Fest der Stiftung Kirchenmusik für Jugendchor
Besetzung der 2. Pfarrstelle
„Glückskinder“-Projekt mit Fest abgeschlossen
Verabschiedung Pfarrer Bernd Lorsbach
Küsterin oder Küster gesucht


Die Stiftung Kirchenmusik lädt zu Konzert und Fest ein
„Classic Brass Ruhr“ spielt klassische „Ohrwürmer“ in Menden

Zum 10. Mal lädt die Stiftung Kirchenmusik zum Benefizkonzert und zum Stiftungsfest ein. Am Sonntag, 17. Februar ist das überregional bekannte Blechbläser-Ensemble „Classic Brass Ruhr“ in der Heilig-Geist-Kirche Menden zu Gast, mit einem abwechslungsreichen Programm, das den Zuhörern bekannte Melodien der klassischen Musik unterhaltsam präsentieren wird. Dabei ist auch Musik mit „Ohrwurm-Charakter“ zu hören, Melodien der Neuzeut, welche zu „Klassikern“ geworden sind.

„Klassiker aus allen Epochen könnte man es auch nennen, weil wir von der Renaissance bis zur Popularmusik aus fast allen Epochen und Stilistiken etwas zusammengestellt haben“ erläutert Landesposaunenwart und Tenorposaunist bei „Classic Brass Ruhr“, Ulrich Dieckmann das Programm. „Dabei fiel uns eine Einigung oft sehr schwer, weil die Auswahl immer größer wird, je mehr man sucht. Letztendlich haben wir uns geeinigt und präsentieren den Zuhörern eine durchaus besondere Zusammenstellung“.

Dabei herausgekommen sind so bekannte Stücke wie Händels „Wassermusik“, Bachs „Air“ oder Pachelbels „Kanon“, der bereits dutzendfach den Weg in die Popularmusik gefunden hat. Aber auch besondere Highlights aus der Klassik (Mozarts kleine Nachtmusik) und der Romantik (Triumphmarsch von Verdi) dürfen nicht fehlen. Hinzu kommt der überaus umfangreiche Bereich der Popularmusik, angefangen mit Spirituals wie „Oh when the saints“ über George Gershwins „Rapsody in Blue“ oder Songs der erfolgreichsten Popgruppe aller Zeiten: den Beatles.

Dass es bei einer solchen Zusammenstellung sehr schnelle Stimmungswechsel geben wird, ist den vier Musikern durchaus bewusst. „Wir sind einmal ganz anders an unsere Konzertprogrammgestaltung herangegangen. Dabei haben wir uns inspirieren lassen von populären klassischen Shows, bei denen die musikalischen Genres auch sehr wechseln. Doch vielen Zuhörern gefällt dies“ erklärt Trompeter Uwe Gasse aus Soest, der sich in der Popularmusik besonders gut auskennt.

Bei aller Popularität haben die vier Musiker von „Classic Brass Ruhr“ (hier wäre noch Trompeter Jörg Segtrop aus Fröndenberg zu nennen) sehr darauf geachtet, dass Ihr Konzert nicht zu klischeehaft wird. „Wir befinden uns mit diesem Programm auf einem schmalen Grat zwischen Popularität und künstlerischem Anspruch“, erzählt Bassposaunist Hajo Nast ein wenig aus den Interna des Ensembles. „Doch zuletzt geht es darum, den Zuhörern ein interessantes Programm mit Tiefgang auf höchstem musikalischen Niveau zu bieten.“

Das Benefizkonzert für die Stiftung Kirchenmusik beginnt am Sonntag, 17. Februar, um 17 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Stiftung Kirchenmusik gebeten. Im Anschluß an das Konzert sind die Besucher zum Empfang ins Bodelschwingh-Haus eingeladen.


Wort zum Sonntag

Was für ein Vertrauen


Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin aus Menden
In diesem Jahr findet der Evangelische Kirchentag in Dortmund statt, also quasi vor der Haustür. Ich bin seit vielen Jahren eine begeisterte Besucherin von Kirchentagen. Es kommen dort nicht nur viele Christinnen und Christen zusammen, die singen, beten und die vielen Veranstaltungen besuchen, sondern auch Menschen aus anderen Religionsgemeinschaften und aus verschiedenen Ländern, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Mein persönliches Highlight ist der Stadiongottesdienst, wenn etwa 100.000 Gläubige gemeinsam das Vaterunser sprechen – das ist immer wieder ein spirituelles Erlebnis für mich.
Das Motto bzw. die Losung des diesjährigen Kirchentags lautet „Was für ein Vertrauen“.  Der Satz stammt aus dem Alten Testament der Bibel (1.Könige 18,19) und es geht hier um feindliche Rivalität zwischen unterschiedlichen Religionen. Leider steht das ja derzeit in unseren Nachrichten auf der Tagesordnung: kaum ein Tag vergeht, an dem nicht von bewaffneten Konflikten berichtet wird, die sich auch aufgrund religiöser Unstimmigkeiten entwickelt haben. Es gibt keinen Frieden und kein Vertrauen untereinander, oft noch nicht mal innerhalb einer Religion. Der Präsident des Kirchentages, Hans Leyendecker, beschreibt die Losung für 2019 folgendermaßen: Wem kann man überhaupt noch trauen? Wer ist denn überhaupt noch vertrauenswürdig? Ist man vielleicht sogar blauäugig, einfältig, wenn man jemandem da Oben, da Unten noch traut? Jeder Akt des Vertrauens birgt immer die Gefahr, verletzt zu werden. Das gilt für private Beziehungen, aber auch für die Politik.“
Und er hat ja Recht damit, denn Menschen zerstören das Vertrauen zu anderen, sie belügen sich, sie versprechen etwas, das sie nicht halten können, sie sind nicht da, wenn sie gebraucht würden, um einen den Rücken zu stärken. Jede und jeder von uns hat sicher schon einmal einen größeren oder kleineren Vertrauensbruch erlebt und das hat wehgetan. Und danach wird die Beziehung nie wieder so wie vorher, denn das Vertrauen ist weg und meistens auch nicht wiederherzustellen, weder im politischen noch in privatem Bereich.
 „Auf wen verlässt du dich denn?“ wird der judäische König Hiskia in unserem alttestamentlichen Bibeltext gefragt. Ja, auf wen verlassen Sie sich im Leben? Diese Frage wird auf dem Kirchentag in Dortmund eine große Rolle spielen, sie zieht sich durch alle Bibelarbeiten, Diskussionsforen, Gottesdienste und Kulturveranstaltungen. Annette Kurschuss, die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen sagt dazu: „Es soll ein Kirchentag sein, in dem viel über Gottvertrauen geredet wird. Denn Christen haben in einer unsicheren Welt die Sicherheit, dass sie einen Ansprechpartner haben, dem sie vertrauen können – egal, was geschieht.“ So wie König Hiskia auf seinen Gott vertraut und damit die Stadt Jerusalem vor den assyrischen Feinden gerettet hat – was für ein Vertrauen! So ein Vertrauen müsste man in Gott haben… Machen Sie sich auf, es zu finden!Der 37. Ev. Kirchentag findet vom 19.-23. Juni in Dortmund statt. Anmelden können Sie sich hier: www.kirchentag.de  

Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin aus Menden



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